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die Weiber vor diesem auß grosser Geilheit ihre Männer/wenn sie ihnen nicht gefallen/mit Gisst vmb bracht: Also hatein Indianischer König dieselbe Verordnung gethan/ damitdie Weiber den Todt ihrer Männer nicht befodern / sondernso viel möglich vorhüten helffen. So aber daß Weib sichmit desMannesKörper nicht wilverbrennen/wird siezwarnicht darzu gezwungen/ aber vor eine Hure gehalten/ vnd inkeiner ehrlichen Gesellschafft gelitten.
Die grosse vnd wolgelegene Stadt esmkaja ist vongrosser vnd reicher Handlung: dann daselbst von allerhandNation Schiffen / sonderlich viel Arabicr ankommen : Esgiebt desOrts viclerleySorten Gesteine/sonderlich allerleyLoleur vnd Larneklion, darauß sie gar schöne Geschir:vnd allerhand Sachen arbeiten.
die andere Königliche rcil6ent2 ,ohngefeht2O Meilen von eambaj 3 liegend / ist eine schöne wolgebawtcStadt/ etwas grösser alses^in inpcrsien/ ist mit einerstarckcn steinern Ring«nawer vnd vielen herlichen Lustgar-ten vmbfangen. Das Königliche Schloß sehr wettlcufftigbegnffen/ liegt in der Stadt bequem vnd lustig/ auff der ei-nen seithcn an dem nvier, auff der andern an dem grossenüber tausend Schritten langen ^ei^n oder Marckt Platz.Der Lovcrneur oder desselben orts/ ^icpCKsn
genand / schickte eben bey meiner zeit seine Tochter mit einemsehr grossen ^omirarnach^Arszu des grossen ^lc>ßui5Mit-telstcnSohne/deme sie solte vermählet werden. IhrBraut-schatz/vnd bey sich habende Sachen wurden geführctvnndgetragen auff Wagen/ loo Kameel Thier vnd 50 Ele-phanten : Ihr Vater als der Fürste vnnd printz dieses ortshelt continuirlich zu des Königes Diensten 12,000 Mann zuPferde. Dieser Ort giebt sehr viel AuckerH'andiß/ Ingwermcrsbic5,inc!lAo pnd andere mehr Xttimabie Gewächse vndFrüchte / Man macht da die besten Güldenstück vnd ftydenGcwand/außBengalischerScyden/welchc ist subtiler dochnicht so vursbci als die persianische/sondern mehr gleich derChinesischen Seyden. Die Lustgarten wie auch das frucht-bare
Woherder Ge-brauch daßdie Wct»der sichmit ver-brennen.