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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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Reise Beschreibung.

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tzien gehabt/vnd mit ihnen Vntenedung gepflogen/auch zugleich etli-che mal an I. 5« Gn. Taffel gewesen/vnd zu allen Zeiten demBehörKöniglich gehalten.

Den ;i'5cprcmb. hat der persische / vnd bald darauff auch derRussische Gesante seinen Abscheid genommen/ vnd nach dem sie vonJ A. Gnmik ansehnlichen Geschencken wol begäbet worden/ sicheyliche Tage hernach wieder auffden Weg zur Rückreise begeben.

Weil aber der Persianer seine Völcker ziembltch hart gehalten/vnd mit jhnen auffder Rückreise noch schärfferzuverfahrcngedrüwet/wie auch geschehen. Massen dann er zu Revel/emem die Heinde mit ei-nem Beile zerklopften vnd zerqmtschen/eincm andern mit einem glüen-den BratSpieß über den blossen Rücken vnd Hintern fahren lassen/seynd ihrer <5/dercnfürnembsteder Wilir.vnd einer von seinen fürnem-sten Auftwartern/Namene blsr^i, Item ein Armener/ die sich gewis-ser Vrsachen halber bey dem Sulthan gar ihres Gebens befürchteten/heimlich vom Comttat abgetreten/vnd zurücke in Holstein geblieben.

Der Wilir, Samens »skviräi, hat nach dem der Sulthan wie-der über die See/mit seinem Sohn/wie auch »sni, sich an I.A.Gn.ergeben / vnd vmb Vnterhalt gebeten / welcher ihnen auch reichlich istgewehrek worden, k^jcvlr-äi.etn Mann von ss Sahren/ vnd ein nachihrer Art gelehrker/vnd der ArabischenSprachc wolkündiger Mann/halt sich mit sememSohn noch ietzo an demGoklorffischenHoffe auff.Vnd ist mir in meine obici-vsciomk. von sememVaterlande/ptl4an«desleutcn^euklichern vnd mehr Bericht zu geben sehr dienlich gewesen.

Diese Perser haben/nach dem sie etliche Jahr die TeutscheSpra-che ziemblich crlernet/vnsern Gottesdienst gesehen / Beliebung zu derChristlichen Evangelischen Religion bekommen / vnd I. A. Gn. de-mütig gebeten/ sie in derselben vollkommen vntmichtcn/ vnd tauffenzulassen. Solcher Bitte dann/als wohin mehr hochgemclt S.A.Gn.Imcmion,mitAnwendung so kostbahrenVnterhalts eintzig vnd alleingezielet/weil sie zu Gottes iobe/vnd derpersonen Seligkeit gcmcinet/haben IA.Gn. erftewlich gerne statt finden lassen/lmch gute Mit-tel zu sothaner ihrer Wolfahrt an die Hand geschaffct/daß sie mit ehe-sten/ (Gott gebe mit Gnaden) die H. Taufte empfangen werden.

An demArmener aber/Namens OreZori.cinMaü gutesAnschensinpcrsicn/wolteBrügm.nicht dicTreue/welche die Armener zuIspa-han/ bey der Indianischen Verfolgung/an ihm vnd vns allen gethan/erweisen. Dann als Qre^c>n,ihm Brügman aus gutem ChristlichenVertrawen ingeheim angedeutet/wie daß er aus erhcblichcnVrsachcnsich vom Sulthan wurde abgeben / vnd semen Weg durch Italien/woselbst er auftBefehl seines Königes zu verzichten hatte/ nehmen, müssen/hatBrügm. zwar ihm darinn behülfflich zu seyn versprochen/aber hernach dem Sulthan/ sich vmb ihn gewisser Vrsachen halberverdienet zumachen/desArmenereVornehmen offenbahret.Darauff

Fxx is der

Abschied derGesandten.

Dem Persta»nerentlauffenetliche völckc».

^illr b.8crrerariu».

kax. )»o.

Bmgm. vn-ftcundlichfiütwider einenArmener.