SchlechterProream.
Von Terkiaussgebwchen
Beschwerde«
gen^ltzcvnd
Zllegen.
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Drittereil der persianischm
daher etliche / wenn die Traurigkeit länger wcren sol /dic halbgeheilteMunden wider auffkratzen. Vnd so viel auch von den Cafpifchen
Cyrcasscn.
Den Iunij schickten wir vns zur fernern Reise/vnd weil wir über/o. Meilen/durch die grosse vnbcwohnke Hcydegehcn solten / aber so,viel Reitpferde/als wir benötiget/ohne groß Geld nicht bekommen tun«tcn/wurden Cyrcassische Fuhrleute gcdmget/so wol d»eVölckeralsBagage auffKarrm / je in nncm z oder 4 Personen fortzubringen gcMietet. Wir gaben für jeglichen Karrenmit ^.Pferden/oder einem Camcl von T crki bis Astrachan/5. Rthl.
Es gefettete sich zu vns eine Caravan von allerhand Nation Kauff-leuten/alö perser/Türckcn/Gricchen/Armcner/vnd Russen/ daß beyaoO.Wagen zusammenkamen. Es wurde der Proviant zu so weitemWege sehr sparsam außgcthcilek / nemblich jeglichem neben hartenschwarycn Lucklari vnd andern schiMmel-Brodt / ein kleiner halberdroger übelriechender .lache/ohne Geträncke. Dann weil die Tarternsich beschwerten, neben den Personen/welche allcine weren auffgeden-gct worden / gcfülte Fäßgen m-t zunehmen / auch der Ges. Br. keinenabsonderlichen Magen darzu muten wolte/kunten wir nicht ein? trunckMasser mit vns nehmen / der Ges. aber hatte sich neben etlichen seinensieben an Essen vnd gutem Geträncke wol verschen. Wir achteten eszwar anfänglich nicht groß / weil wir vermeinten auffdem Wege / alsvormals/täglich fclsch Wasser zubekommen/befunden vns aber her-nach sehr betrogen.
Wir brachen alfo den 4 Iunij Nachmittage von Terki wider auff/vnd giengcn die obmvehnte grosse Heybe an / der Weg gicng mcht fer-nevon dcrSee/ausfwclchem wir in ii.Tagcn wederStadt nochDorss(wider die allgemeine ^andCharte) Bäum/Hügel/Rwicr/(außgt,nomnicn Kiülar) oder einig Gevögel/sondern lauter Eben/wüste/dür-re. sandichk vnd mit dünnen Graß bewachsen iand/Saltz-vnd MeerPfützen sahen/kamen heuteMeilen. Den Dito bw zu Mjtztge-dachteii Strom Kililzr. Den S.Dito 6.Meilen bis zu einer auß derSee getretenen Pfütze. Diese 3. Tage gungen wir meist VV.K. lV.Dann 3. Tage hernach ^.O.vndO.dlO.biszurlVolZa. Den7. Dito 6. Meilen über einen grossen Moraß / durch welchen diePferde mühcselich arbeiten mustcn. Wir hcvkten heute weaen aross erHetze großBcschwer/darzu kamen fovielMückcn/Fllegenvnd Brem-sen / daß fast weder Mensche noch Viche sich derselben erwehren kun-te; Dee Camele/welchc solch Vngeziffer von sick) zutreiben nicht so be-quem / als die Pferde / waren gegen Abend von vnzehlichcn mit Blut-filesscnden Beulen als halbgeschemden anzusehm.
Den s. Iunij giengen wir vor der Sonnen Auffgang wider fort/kamen gegen Mittag 4>Mc!lcn an eenm tieff-sandichten Drt. VndNachmittage wider 4. Meilen/zu einer saltzegen Pfütze. Als vnterwe-
gens