Refft Beschreibung.
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See vnd demvnwegsamen Gcbtrgc hingehet/vnd ist gleichsam allhierder Schlüssel vnd Pforte zu dem Königreich persien. Dann niemandin selber Gegend ohne durch diese Stadt durchkommen kan/Dahcr siewol Derbent/ das ist/ eine faste Thür/ oder Oemür Eyseryfortemag genant werden.
Die Stadt sol wie nicht alleine dieScribenken darvon melden/fondern auch die Einwohner alle Noch heute berichten vom kkanäro,oder ^lexznäl-o^aZnoerbawet seyn/welcher zwar nur das Schloßvnd eine Mawre / nenlblich die auff der Süderseiten / die andere aberauff dlßsett nach Worden ihr Alter löblicher König >lau5ckirvan ha-bet; jenen lassen. Beyde Mawren scynd hoch vnd breit von grossenstarckenOuadersteincn/ so 4. vnd <5. Fuß im äiamccro- Vnd warenalle Steine / welches vns verwunderlich vorkam / von lauter klein zer-stosscnen Muschelschalen gleich als zusammen geschmolzen/gewach-sen. An des .Hlcxanäri Mawr stunden über einer Pforten in einemlangenSkein gehawen z Icilen Syrische/Item an einem andern Or-te Arabische Schiifft vnd frcmbdc LliaraÄcrez, welche das Alter ziem-lich vnkandlich gcmachet. Es wird die Stadt in z.Theil vnkerschiedcn.Das Oberste ist das Schloß auff dem Berge worinnen der Gu-bernator seine Wohnmig hat; war mit Stücken vnd sOO.Söldatcn/deren zweycrley Nation ^urumlu vnd ^viäul-sclis, besetzet. DasMittel Theil L. wird vondcn Persern bewohnet/ist nach der Seewcrtssehr verwüstet/vnd zwar von ihrem eigen Könige Lmir ttcmle, Llio»«iabenäe Sohn/als Er sie dem Türckm dem sie sich frey-
willig ergeben halten/wider abnam. Der Untertheil L. ,st 2009. ein-fache Schritte lang/ligek gantz ohne Hcklscr/seynd nur etliche Gartenvnd Acker drinnen/ sol/ wie sie sagen/ von den Griechen seyn bewohnetgewesen/daher sie noch heute 8cb>akcr^unan Gr»echen-Stadt genantwwd/ d,c Mawren stehen beyde auff Felsen / wie dann der Strandkvmb Derbent lauter Fels/ vnd den Schiffern daselbst zu ligen sehr vn-bequem. Oberhalb der Stadt ist durchs Gebirge / so puschicht/eineMawre von z. Fuß dicke gesetzt gewesen/ welche auff 50. Meilen nachdem ?onco kuxino sich sol erstrecket haben. An etlichen Orten war esgantz geschlcisst/an etlichen aber funden wir noch Stücken Kniehesvnd Mannes hoch stehen. Es ist zuverwundern / was diese vnd dieStadtmawren/welche so breit daß man mit einen Wagen darauff fah-ren kunte/für grosseA rbeit zusetzen müssen gekostet habcn.Sonst jeyndin dem Obertheil der Stadt auff den Hügeln vntcrschicdliche Ausscn-wercke/vnd absonderliche Cafiellegewesen/deren nur 2.die »ehesten derStadt noch beym bawlichenWesen erhalten vnd MitSoldaten besetzetwerden/seynd ins 4-cck mit sehr hohen Mawren auffgeführek. Es ligenauch vmb der Stadt auff Hügeln von Holtz vnd Brekern auffgesetzteWarten ober Wachkhüuser/auff welche man weit vmbher sehen / vndden herzu nahenden Feind warnehmen kan. Was sonst denckwürdig
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