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AndcrTheil derpersiantschen
An die Per.fische GräntzeVor d^i.?ss-b-»rk ankom-
Die Gesand-teuersten Fußin Pcrficn ge-setzet.
bcnr gegen einem Persischen DorffeNi-issbmb, (von den vnsern bli-5^ai genandt) funden / vnd vmb 4. vhr Nachmittage auff 4. JadenAncker warffen im Schlickgrund. Gegen vnd hinter Derbem,stüber Meilen hinunter lauter Jelsgrund / das man Nicht Anckcrn/wie auch vor Derbem kein sicher Hafen / da man sich seyen vnd ohneGefahr lange liegen kan. Ale wir vne nun gesetzt / satzten Wmd vndWellen dem Schiffe noch hart;»/ das die Pinne zu Ruram Rohr ab-brach. liessen verwegen die Stangen schussen / hoben das Rohr außden Hacken vnd liessen es an einem Tau weit hinten außführen oderschleppen / damit es nicht etwa den Spiegel am Schiff zerschlagenmöchte. Das Schiff lag so vnruhig vor Ancker/vnd wurde soHckdaß w»r die übrige Zeit am Tage wie auch tue gantze Nacht durch mitstetigen Pumpen zubringen musten/vnd habe ich in einer Stunde zweytausend Stiche gezehlet/ vnd wurde doch nicht lenß.
Den folgenden morgen als den i4->lc>vemb. da es begunkezu-stillcn/wolten ^ir gerne zu ^ände gewesen seyn/hatten aberkeinBoth/wir licssen'etliehe Schüsse aH groben Stücken vnd Mußqueten thun/damrt die Perftrv«M^anve mochten zu vns kvmnien; Als wir aber mdrey Stunden niemand vcküämen/beguntcn wir etliche BrckcrauffHoltzer zu nageln?vnd cine'Ikösse zu machen / auff welcher wir ein parPersonen anstand schicken wolten/ Es kamen aber endlich i.Bötevo»!i ^andc zu vnö/»vclche der Dorffvoigk/(so sie Xaucbs nennen) ge«schicket/brachten zwey grosse Secke mit Apffel ondBirnzumWÜ-kbmmest. Wir'waren so sehr über jhrer/ als Sie/ wie sie sagten/ übervnscr Ankunfft erftilvet/ Sie erbotten sich zu aller Dienstwilligkeit/vnd baten die Gesandten mochten doch vom Schiffe auffs ^and eilen/vnd was jhnen am liebsten mitnehmen / es wehre dem stillen Wettermcht langzutrawen.
Die Gesandten begaben sich mit etlichen Völckern des Lomi-rms, Mußquetwern vnd ^cutcnantcn/sainpk der fürncmbstenLaZzZiauffdiePersischeBötc/liessen die übrigen/vntcrwelehm Ich samptden von Vchleritz Marschall vnd Hoffmeistcr vns vmb gewissen Vr-sachen auch bcfunden/auff dcmSchiffe/solten zmn andern mahle über-gesetzt werden / vnd fuhren darvon. Am Strande hielt der Xsucbsauff cmem grawen Pferde mit vielen Dienern vmbgcben / rundals Er gesehen das die Böte wegen des flachen Grundes nicht gantzans 4and legen kuntcn/ ist er abgesessen/sein Pferd den Gesandten ent-gegen geschickt/ auff welchen einer nach dem andern hcrauß geritten.Haben also durch Gottes Hülffe heut vmb den Mittag die Gesandtenden ersten Fuß ins <land dcr Perser gesetzt.
Das erste/so sie am Strande gesehen/ist gewesen eine Braut/welche mit vielen Weibern auff Pferden als Männer reuende beglei-tet/zu kmcm andern Dorff ihnen vorbey gcführct worden. Mit vns
an-