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AndcrTheil derperfiamschen
Histona vondem Kriegeder Mußco-witer vnTar«kern wegendes König-reichsL-lz».
Vsilü Ivs-novit? erle-get denLasa-nischenTatterKönig.
Setzek5ckez»Ie zum Köni-ge in Lslsn.
daülnifcheTartern ver-jagen jhrenKönig.
Die Lhrimi-fchen Tartemftllen in Ruß-land.
Nimpt Muß-cow ein.
^ccorä derRussen mitden Tartern.
Des TarcernBildniß inMlißcow auf-gerichtet.
ren/ Geschützen vnd Soldaten wolverwarek/vmb dasselbe leufft derjtzt erwehnte Fluß. Es hat der Großfürsie nicht akleme auff demSchlosse einen Wcywoden/ sondern auch in der Stadt emen abson-derlichen Stadkhalter verordnet/ so die Einwohner regieren/ vnd Ge-rechtigkeit üben sollen. Die Stadt w«rd von Russen vnd Tariern/das Schloß aber nur von Russen bewohnet/ vnd darff kein Tartar indasselbe bey Teibes Straffe sich finden lassen.
Dastand Lalan,so zurTincken der WolZA nach Norden biß anSiberltn / nach 0riem aber / b»ß an die Nagaische Tariern sich er-sireckek/isi vorzeiten em Tartarisch Königreich gewesen. Weil es sehrmachtig von Volck/in dem Sie bey clo. kausend Mann zu Felde brin-gen kunten / haben Sie mit den Russen schwere blutige Kriege gesüh-ret/ vnd doch endlich sich dem Mußcowitcr ergeben müssen. Wennvnd wie solches geschehen/ wil ich / weil es eine denkwürdige ttiltoris,kürtzlich mit einführen : Einsmals hatte der Großfürsi Valili lva-no^ic/, des Tyrannen Vater / die Casanische Tariern in einerSchlacht biß auffs Haupt erlegck/vnd einen nach seinem belieben übersie zum Könige gesetzt/so 8ckcalc isi genandt worden.
Dieser / ob er zwar von jhrcr dlacion, war doch dem Großjürsienmehr/als es den Tartern lieb/zugethan/auch sonsi von Person ein vn-geschickter vnd vngesialtcr Mensch / mit langen Hangenden Ohren/schwaryen grossen Angesichte/dicken Teib/kurtzcnBcincn/vnd langenheßlichen Füssen. Daher scme Vnterkhanen jhm bald Grackl wurden/Mit den Chrimischen Tartern/weil sie auch jhrcr/ncmlich ^akumeci.scher ^eltZion, wieder ihn conchu-u-creN j ihn mit einer vnvermuth-lichen Kriegesinacht überfiehlen vnd verjagten.
Darauff fiehlen die Chrimische Tartern ^enäligcri vndZcri Gebrüder mit einem grossen Heer in Rußland/vnd ob zwar derGroßfürsi sein Volck/ so viel Er m eyl auffbringen kunte/ dem Feindeentgegen schickte/vnd an der Occascharff mit ihnen 8ckzrmuc?ü-ece,waren die Tartern doch zu mächtig/das die Russen weichen/vnd derGroßfürsi in Person nach Groß Naugart sich rcciriren musie/Dar-aufffiehlen die Tariern die Stadt Mußcow mit gewalk an/erobertenvnd plünderten Sie auß. Vnd nach dem sie auch das Schloß Lre-melenaeinc gute weile geangsilget/,n welchen die belagerte Russensich tapffer wchreten/vnd auch dcn Feind zur Sanfftmuth zubewegensiattliche Geschcncke hcrauß schickten / kam es endlich zu einem solchenaccvlchdaß der Großfürsi Mit allen Vntcrthanen zu ewigenZeiten derChrimischen Tartem ^l-ibucsriuz sein solte. Solchen schimpfflichen^ccorä musie der Großfürsie / welcher sich anfänglich zwar sehr wie-dcrsetzte/doch weil es sein Verhangmß vnd Formn also erforderte/mitBricffvnd Sigelbckrafftigen.
Darauff ließ der Tarter KienckiZeri zum Zeugniß daß Er Her:in Mußcow wehre/sein Bildniß »n der Stadt auffrichken/für welchem
der