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tin Rivir.
Der <^ere>rnillcliDpf«ftr.
ieichen Be-gängniß derLcreaüllen.
Der <Üere-inillcn Ehe,standt.
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AnderTheil der persiattischen
Zu demselben ziehen sie Wallfarten vnd Opffcrn/ sagen : Werdahin komme vnd bringe nichts mit zum Opffcr / sol verschmach-ten oder vcrdörren. Dann Sie halten darvor das der Teuffel daselbst/sonderlich an dem Bache 8ckvkickcm welcher io. ZV. von >lcmclzlieget/seine KeKäenr? haben sol. Diß lUvir sol nicht über 2. Elen ticffzwischen zweyen Bergen fiiesscn vnd nimmer gefrieren. Für derselbenfürchten sich die Ocremillcn sehr. Dann sie vermemen/ daß / wervon ihrer Marion zu diesem Wasser komme/alsbald des Todes seynmüsse / die Russen aber dürffen ohne Gefahr zu demselben ab - vnd zu-gehen. Sie bringen auch bißweilen Gott ejn Dpffcr / schlachtenPferde/Kühe/vnd Schafe/ spannen die Haute auß an Pfale/ kochenneben denselben das Fleisch; Ncmen dessen emSchüssel voll in die eine/vnd eine Schale voll Methoder ander Getränekem die ander Hand/schüttens gegen das Fell «ns Feur/ mit diesen Worten : Gche bringemein Begercn für Gott. Item: O Gott / diß opfferc ich dir / nnnb esgerne von mir an/gib mw mehr Viehe /!?. oder was sie sonst gernehetten. Dann in dem sie kein ander als dieses ieben gleuben / sind allejhrc Bitten vnd Gebete aufs das Zeitliche gerichtet. Sie beten auchSonn vnd Mon an/weilsie vermerckcn daß durch ihre wirckung dem4ande vnd Viehe viel gutes wiederfährek. Sonderlich sol vmb dieZe»t der Ernde die Sonne von ihnen hochgechrct werden. Ja sie sol-len auch wo! / wie man vne berichtete / das jenige / wasjhnen dieNacht über im Traum vorkompt/es sey gleich eine Kuhe/Pftrd/Feuroder Wasser/den Tag über ehren vnd bißweilen anbeten. Als ich vndder Wirth dem LerenM'-n deswegen zuredeten; Es were nicht recht;V )e oder andere Creaturen / als einen Gott ehren vnd anbeten.Gab Er zur Antwort / was denn der Russen Götter wol wehren/dieSie an die Wand hängen? Es wehre ja nurHoly vnd Farbe/daßbegcrtc Er auch nicht anzubeten/wehre derwegen viel besser vndver-nünfftiger / die Sonne vnd was 4ebcn hat / anbeten. Sie Haben we-der Schrifft/Pfaffen/noch Kirchen. Ihre Sprache ,st auch abson-derlich/hat wenig Vc» wandschafft nnk der gemeinen Tartanschcnoder Türcklschcn. D«e aber dieser örker vnter den Russen wohnen/ge- >brauchen sich gemeiniglich auch ihrer Sprache.
Wenn ein vermögcner Mann bey ihnen stirbt / wird fein bestesPferdgeschlachtet/vnd an emem Bache/ (weil sie alle chre.Opffcr/vnddergleichen lölcrmiceren, an Bachen verrichten) von den hintcrblie-benden Freunden vnd Gesinde verzehret/der Todte in du Erdege-scharret/vnd seine Kleider an einen Baum gehängck.
Sie nehmen 4. f. vnd mehr Weiber auff ein mahl zur Ehe/achtens auch nicht / ob vnter denselben 2. oder 5. Weiber leiblicheSchwester», seynd.
Die