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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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Newe pcrsianische

Der Lttthera'nev Kirche inMußcow.

Ihre Priester

öilltllitlar

Fadenrechr.

l^srrinuzMttiisterbezg.

SeorgeOchse

Ivl. Heinri-cu; Inchett'höffer ein Lu»chcrischnPu«dtger wirdEalvlnisch.

Dann die Lutheraner / nach dem sie auch auß LoltoiZoroä oder8corc)äom ihre Kirche rrairzferiren musten/haben außerhalb demWalle einen grossen Platz einbekommen/ auff welchen sie eme Kirche/so viel grösser als die vorige gebawct/vnd denPlatz Mit starckenPlanck-werck rings herumb wol verwahret. Sie haben jtzo zemi Priester ei-nen feinen steissgen Mann/met Namen LallKalavFademecht/ wel-cher Zuvor Schulmeister bey den Kindern der Gemeine war. Ihrvönger Prediger zu vnser Zeit war H.^arcinuz Munsterberg van-cilLsnus, e<n Wolgclcrtcr vnd mit stattlichen Gaben außgcrüstetcrMann/welcher shm d»e Wolfarth scmer Gemeine krewllch anbefohlenseyn liesse; War darbey sehr gutthälig / durch welches Er auch nebenerlittenen Brandschaden/mit seinen lorruniz, die anfänglich wol stun-den / so sehr Hinterwerts gicnge / daß Er durch Sorge vnd Gram hm-stchl vnd starb / ehe Er noch das z<5. Jahr semes Alters erreichet.

Dieses anreccilor ,st gewesen LeorZe Ochse/ ein alter Mann/welchen als einen Weinküper ein Evangelischer Kauffman Laro-tus n»»t sich «n Mußcow gebracht. Da aber die -LutherischeGemeine sich begunte zu »lehren/vnd sie keinen «räinirccnPriesterhatten/jedoch gleichwol zu gewissen Zeiten ihren Gottesdienst wollenverrichtet wissen/haben sie diesen Ochsen oder Faßbinder/weil Erziemlich belesen/vnd sich m,t der Postill zubehelffen wüste/für jhrenPrediger vnd Seelsorger auffgeworffcn/ Er hat auch etliche Jahr sei-nem Ampte ziemlich wol vorgestanden. Als Er aber endlich (m demEr bey Jahren) des -Lesens vnd Stuvirens überdrüssig ward / vndauffder Eantzel sehr Fabeihafftig zuwerden bcgunte / hat jhn die Ge-meine des Dienstes quicirec. Den vorerwehnken Herm klarrinumMunstcrberg/so dainals bey des Schwedischen ^Zenren JohannMüllers KlNder?l-«cexr<Zl- sich gcbrauchen/vndzum osskern auss derCantzel rühmlich hören liesse/zmn Predigampte berußen/nach Revclgeschlckt/viid daselbst gebührlicher weise orälmren lasseil.

Die ^«lul-mil-cen hatten auch einen gclerten Mann zum Predi-ger/Namens tvi. täcinncumInchenhoffer vonHertzbcrg/ welcherzuerst der -Lutherischeii kcliZion zugethan «iiit den Soldaten ms -Landkam /vnd vorals einFeldprcdigcr auffwarteke/hernachaber in Mußcow zu dcrRcfornitttciiKeliZion sich begab. Darauffein Deutsch Tractatlcui schriebe so zu Bremen gedruckt/ dessen Titel:

Schlüsse! zu der rechten meimmg von den verschlosse-nen Thürcn/Iohan: 20. veciicllec es den dreyen ReformittenOlderlmgen ui Mußcoiv; wot nut Er der -Lutherischen Gemeine ziem-lichen Verdruß vnd Widerwillen macheke. Dasselbe Tractätlcinhabe ich/nach dem wir außPcrsim wieder zu rücke kamen/auss gut-achten vnd bitte des vnd etlichen fürnehmen Gliedmassen deriuthcrsschcn Kirchen daselbst mit mir hcrauß genommen /v-ld an du

äcip-