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Atlas minor, das ist ein kurtze, jedoch gründtliche Beschreibung der gantzen Welt
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Beschreibung der Reyß deß grossen ^lexzncln auß dem ?lutarckc>, dumo,

Iuttino,vNd ^rrisnogenoMMM.

l.exanäcr der Trosse desRönigs ?ln>ipxi in lvlaccclonia Sohn wardt gleich im Anfang der hundert bis sechsten Olympisch',den sechsten Tag ^ccaromk-coniz zu I'eUa, einem Stättlin in lVlaccc!c>iiia > vnd eben auffden Tag gebohrn/ da der T-nigclOiaiiT Lp hcilT von dem tterottrato wardt angezündet vnd verbrennt/bracht sein erstes Alter in frcyhen Künsten/in welchenihn sein xrTcexeor /Vrittorelcs mit alle» Treuwen vnterrichlet/zu/biß er das achtzehente Jahr errcycht/ fieng nach solchem anstch vnter seinem Vatter ?stilifpo in Kriegen zu vb«n/ der denn vnlängst hernach starb vnd solchem feinem Sohn das Regi-»icne verließ/ derowcgen alß zwey Iahr nach seines Vattcrs Tod» »«.flössen/ ebät er eine Außfall in Histere-ch biß zu den in-bailiz vndWallachern/macht mit den Teutschen einen Sundt/wandte stch von dannen zu den Thebanern/ kehrt deeselbigen Statt vmb/ließ stedie Inwohner samptlich verkauffeu vnd Ähren halben allein das Geschlecht des Poeten I'mäari frey Vnd als er in dem Lonucnm Ittstmico zueinem Kriegsöbersten wieder die Persianer wardt «rwehlt/ fragt er den^follincmzuOclfKizvmbRaht/ schrieb ein groß Kriegsmacht vonzwey vnd dreyßig tausent Soldaren zu Fuß/ vnd fünffthalb tausent zu Pferd»/ vnter welchen viel alte vnd wohlgevbtc Rnecht/viel so des Krieg«

Alters halben waren erlassen/vnd alle Bef-lchsleme sechzig jährige Männer waren/zusammcn/dcr gänzlichen Hoffnung groß Ehr vft Ruhmzuerlangen/ verehrt alle seine Feldtgäter/Meyerhöffc vnd Flecken seinen guten Freunvlen/ vnd »heylt sein ganlzes Reich hin vnd wieder wunder-barlich auß/führt seinen ganszen Haussen vber den »cll<ssj,onrum,ließ aussdem Vorgebürg 5ix-o bey des /^clnlliz Begrabnuß ein Opffer ver»richten: Vnicr dessen das ptrsischcRriegsvolrkvnferinvondannenbtydemFlußLrsnic» in dem Adrasticr Felde verharret/ m willens den /Griechen den Paß vnd Eingang in zuverspeeren/ward aber gleich im ersten Treffen vberwunden vnd zerstreuwee/de» owegcn denn Alex-ander als der Vberwinder ein Sitgzeiche» mit solcher Vbcrschrifft/ /rlexanäoe ßstiliffi, Lc <?rz:ci praerer I-acecltrmoaioz äe kardariz /zstzlicis,das ist/Aicrander des ?lnliffi Sohn vnd das Griechische Kriegsvolckhabe benebcn den Lacedcemoniern auch vber die Varbarn auß /^l!a ge»sieget/ anffrichten vnd an den Ort stel!,a:Durchstreyffle von dannen die ganye Gcgne des Meers« nam 8aräci5,LphciumMiIerum,»a!icar-nassum, vnd was an denen Orten für Stätte waren/biß an c-Iiciain vnd tstcriuciam em: Vnd bracht nach detistibige» auch die ?iliä^vndxlir^as, zusampt den Paphlagoniern vnd Tappadociern vnter sein Gewalt-Vnd dieweil Oarius vnter dessen ein grosses Kriegsvolck vberkam/vnd sich mit demselbigen bey dem Stättlin Isso lagert/stundt dem /U exanäro sein -Legierte auch dahin/kam auff solcher Reyse biß gen Tarlum,ficl daselbst/dieweil er sich in dem Fluß Lxäno allzuofft vnd viel gewaschen/in ein grosse vnv schwähre Kranckheit/vnd ward jedoch von ?sti-l ifxu den, Artet/ vngeacht daß derselbige einer Verrahtcrey bey >hm verklagt / innerhalb acht Tagen glücklich vnd wohl curiert/ nam derowegci,seinen Weg vollem» biß zu dem vario hin/war desselbigen mächtig/erlegt der Persianer ein grosse Mänge/vnd schlug die andere in die Flucht?In diesem Strcyt wurden des Oarg Mutter/zusampt der bcarira seinem Ehegemahl/seiner Schwester vn Töchtern gefangen/die Txei j vber»wunden/die cxprst zu Gnaden angt«ommen/v«d La?a mit sampt dem ganuen Iüdischen Laicht vnd 8xria gewonnen.Nach welchem allen er//Ucxanäei ,wegen eines Oracul i zu dem /rmmoni rcyst/bauwet baldt hernach dieStatt /Ucxanäriam.gab dem vario, als welcher >m sei» Toch»ter vnd einen grossen Theyl des Königreichs anbott/ kein Gehör/ sondern verließ sich auff seine Macedonische wohl erfahrne Soldaten/vn namforder alles/so disseyt dem Phrat gclegö/ mit dem Schwert vn Logen einiSolche« gab dem vario Vrsach bey <8uu5amala sein eusserfies Heylzuversuchcn/wardt aber mit zehcn tausent seines Kiicgsvolcks vberwunden vnd geschlagem Von dannen reyst er/ /Ucxan-lcr, in Labxloniam,nam die Statt 8ulam ein/eylet von derselbige» den Persianern/Hyreaeiern/Parthern vndScyihei! zu/schifft vber den Fluß vrexaccm.nam sei««en Weg von dannen in Indien/bestrilt die Statt K.lam.war bey dem Fluß »/äaljii des Königs I'c», mächtig/richte» daselbst seinem verstornbenen pfecdt Lucefstalo ein Gedächtnuß auff/zog auff Guidünckö seines Kriegsvolcks wiede, umb zurück/ vberwältigct die ^lallos vn Lxm-noioj>I,istas>schifft sieben ganye Monatauffvcm Wasser Iaäc>, vnd kam nach deeselbigen Vtl fiiessung in das hohe eussere Meer / theyletc da-selbst sein ganzes Kriegsvolck vnter sich vnd den Kearclin seinen Obersten abj nam seinen Weg zu Landt nach Lcä-olia, gleich wie dlcarchuszu N?asser/renst von dannenin vcrliäcn>.vnd>!carcliuz auff das hoheeussercMcer.calanuzcin Indianischer plnlolophuzstürtzt sich in das vo»jm bestell«-F«uwc.H,!cxZäLrnamzu5ali5 des Uarg Tochter W/ib zog fordern, -Vleä>Z ,da sein Haup-Man starb-Die Schiff«

auff dem Phcai kommen wiederumb/ /xlexanäer aber wird gen Sabylon gcführt/vnd stirbt daselbst seines Alters im drey vnd drtyßigste» Iahr.

Ende diese» ganyen Buchs. -