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wOn sich gantz artig zugebahnenvnnd rcysei, mit aller zuschauwer Verwunderiing gairtz Inckam durch. Ihre Speise sindtMilch/Bntter/Käß vnd Reyß:Der tägliche Tranckabcr der Palm-mbaume Sasst.Vmechalb dem Nabel ftndt sie mit Seyden D«-»vuo Baumwoll bekleydec vnd au dem Oberleib gantz bloß/ohn allcii l auffdem Haupt mit einem dünnen vnnd subtielen Tuch bcdecktibehenckeu die Ohren izm Goldt vnd Edclgcstemen/vnd tragen gantz güldene Gürtel mit Edelgesteineu versetzt- Die gantzcInsel treibt wegen jhrerbequcnicir Mecrhafen vnnd vberflußallcr köstlichen Wahreir mit Kauffmanschafft einen gewaltigemHandel vnd ist dcrcnthalbcn in dergcintzen Wcltbcrühmpt.
Vnd dieses sey also von derInselLeilon vnndgantz ^iia, als dem dritten Theylder Welt genug/ schrcyten nun mehrzndein vierteil oder letztcn/nemlich ^meric^als dem aller grasten.
Vomieuw^ilpaniz.
As sandt neuw I lichania genannt ist IN gantz America die allergröste vnd lllstigste Provintz/ vnter allen andernam besten crbauwt vird mit Innwohnern am mcystcn bcsetzt.Erstreckt sich von dem Fluß 1'avalco oder Qrialvi,gegen Occident biß zu den wandern leticüacliz vnd Luliaca-gegeir Mitternacht biß an neuw Granaten vnd ande-re^andtschafftendeßneriwen Königreichs lplexico, gegen Mittag biß an das stilleMecr: ligt zwischen demqu»io6sjzli vnd dem 1'ropico L^ncri gleichsam verschlossen/hat dcrowcgen einen stathwcrcirdcn Frülittg vnndan Tag vnd Nacht bey nab eine gleiche 4ang: durch den gantzcn Brachmonat/Hewmoirat/Aligustllm virird September statigeRegen/von beyden Meer bequeme Winde/welche die Hitze deß Tags vnd Sommers sehr fein vcrthcyln vnd temperiern vnnd be-lieben solchem auch die eintzige Vrsach sindt/daß dieser Ort vnter dem Irochco TÜlvo ohir große beschwarte wirdt bewohntwund E»sscni«c luffe.hat dcmnach/vnangeschei -/daß es vnter der rorriäa ligt/eincn mittelmaßlgeir vird bequemen öusft.Ist an allerley köstlichen Fruchtbarkeit.Minercn von Goldt/Silber/Eysen vnd Kupffcrvbcr die maßen reich/wie gleichsfallsaiich an Cassicn Röhrn vnnd anderenFrüchten so <^cao bey zhircn heyßcn/sich den Mandelii vergleichen vnnd einen lieblichen Sahst von sich geben/ den die Innwoh-ncr fürchren täglichen Tranck gebrauchen: hat einen großen Vorrath an Baumwoll/ allerley gemeinen Gewachsen'Weytzen/^^rstcn/allerlcyHülseirgcmüß/^attich/Köhl/Rcttich/Zwybeln/^auch/Petcrsilgen/Weyß'enrübcir/Pcstiragel/Dollapffcl/Zlüan-goldt/Spiiiat/Erbscn/Boiicn/^lrscii/Pomcrantzeii/Cltroncn/Persich vnd dergleichen.Zwar auch etwas von gemeinen Aepffelnhub Pyrn'der Pflaumen nicht fast viebder Feygen vnd Kutten ein große Mengender Granacapffel genug/wie gteichssals auchder Oelbaunre/Malllbeerbaume/Ziickersvirdairderer Früchte mchr/sovnsvnbckairnt virird insonderheit deß GencydtS lvlai?genanilt/vlid den Küchern gleich/auß welchem sie jhr Brot zu bereytcn pflegcir:Die Kirscheir habcir bißhcr in dieser Provintz nichtwollen fortkommen virdgerahtemgleich wie auch die Trauben / deren sie doch nicht wenig haben/keinen Wein zugebeir pßegen.
Viitcr dein Viche ziehlct sie sonderlich viel Schaf, Rinder/ Gcyßcn/ Schwenr / Pferdt/Esel/Hundt / Katzen vnd dergleichen/als Z""" »»b wiib«welche alle in den Indien gegen Occident iir großer Aöenge werden gcfundcmglcich wie virter deir wildeir Thiern viel söwcn/ Tt-gerchicr/Barn/Wilde Schwein/Hirsch Füchse/Hasen vnd Küniglin: Das Thier 5sinu5 ist einem kleinen Schwein nicht vnvgleich/hat seinen Nabel oben ailsfdem RückgrathvndgchtgantzeHecrdt vndHausenweiß durch die Waldt/aller anderer kürtze
Mmmm ij halben