Elephant«, A«>schreibnng.
NUtor!-,.
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' mit Krieg vberziehe. Beneben diesen beyden Metalln/als den allerköstlichsten/hat sie auch vielEyscn:Vnd fer.'ner auch ein grosseMange Flachs/ Schwefel/ Helffamenbein/ vnd von allerley Edelgcsteinen/ nemblich Rubinen/ Hyacinthen/ Saphler/Chrysollt/WideThltt. Tiopasier vnnd deren/ die man GM, cl, (larra, das ich Katzen Augen nennt/ einen gewaltigen Schatz. JhreWäldc lausscndcrHirsch/ Rahe/wilden Schwein/Hasen/ Küniglin vnd dergleichen allenthalbeitvolliSind in der Mange der Elephanten allen an-dern wandern vberlegcn. Derowegen denn die Inwohner dicsclbige nach der Elen oder Maß verkniffen / wie das Thuch vnd einjede Spann vmb gewisses Gelde außbieten/ bannen hero deine der Wehrt imt sampt der Grösse gleichem Taglich zuzuncmm- pflegt: Vnd die Elephanten sindt vnter allen in gantz Indien gegen Oncnt die fürtresslichstc vnd beste/vnd werden demnach/wiekinlcoranux gantz glaubwürdig bezeuget/ von allen andern Elephanten/ so auß andern Orten dahin konnncn/odcrzu wel-chen sie etwan werden gebracht/gleichsam angebetet vnd Göttlich verehrt.Dicweil wir aber dieser Thierzu Red worden/hat vns fürgilt angesehen/etwas wcytlaufftiger von ihnen zu schreiben. Der Elephanr wird von den Mohrcnländcrn lremha.vnd den Ara-blcrii k/l, sein Zahn aber OnM geiieunt: Ist ein fast gclährsam Tbier/ lest sich von Natur zu allerley Sachen abführen vnd ge-wöhnen : Scheynt zwar als habe es einen langsamen Gang/ vnnd isi jedoch in dem schnellen vnd geschwindelt ^auffallen aitdcrnvberlegeit. Volt diesen Thicrn melden etliche Smbcnten/es seyen deren etliche gefunden worden/ welche jhr Elendt vlld mühsam^cbcn des Nachts mit grossem Seusstzcn vitd Wehklagen beweyncit - Sie leben envan zwey hundert IahriDie grosse Zäne findcitsich allein iit den Mannlin / der Wciblin jhre aber siitdt viel kürtzer. Der Eyfcr treibt solche Thier offrmals so weyt/daß sie darü-ber in eilte Vnsinnigkeit gerahten/ vnd alle Speyß vitd Ruh verachten- Ein besondere wirbt bey iltopüoro ^coltzvon einem Elephanten gelesemdaß ncmlich derselbige / als jhmc sein Speyß zu rechter Zeit nicht sey gcreycht worden/vber seinenMeister oder Pfleger gewaltig hab gemurret vnd gegrünset/welcher jhmc zu seiner Entschuldigung ein Küpssern Gefäß/ so vmcnvoller Köcher/gewiesen vnd darbey vermeldet/daß eben dieses Gefäß ein Vrsach sey/daß er jhin sein Ess'tt iticht hab bringen können/da er demnach sich selbst befördern vnd seilt Gebühr desto eher haben wöll/so soll er das Geschirr zum Kupsserschmit rragen vitltd esdaselbst lassen außbcssem vnd flickemwelchem das Thier also baldt gefolgt/ das Geschirr mit seinem Schnabel aussgehoben vnnddem Kupsserschmit gebracht: als aber der Kllpsserfchmit vielleicht auß Vnachtsamkelt oder den Elephanten zuveriern das Gefäßiticht fleissg verbessert/das Thier also damit heymgcschickt vnd sein Pfleger den Mangel also baldt ersehen/hat er beydes den Abwe-sendren Schmit vitd den gegenwärtigen Elephanten vmb ihrer beyder Bnfleyß gcscholten/vnd lbn init sciitein Gefäß wiederumbzurück geschickt/der denn dem Schmit durch sein Grunscn vnd Schrci)hen den begangencit Fehler verwiesen vnnd als sich derSchnur gestelt/als schlüge er die vberbliebenc söcher mit eiitem Hammer zu/das Gcfäßut emWasier getragen zuversuchcn/ obes dasselbige m sich bchalte/vnnd dieweil solcl>cs also baldt Hindurch gerunnen/ dem Kupsserschmit mit gantz griinmigeit Gebühr-ten wiedei- gebracht/mit seinem Geschrey einen grossen Zulauffgemacht/in welchem dcßKönigs Statthalter ailch hinzu kommen/vnd dem Kupsserschmit dermassen gerrowct/daß er geltlizzutbun gehabt, jhn den Elephmiten mitgelinden Worten wiederumbZli begütigen vnd ihme das Gefäß mit Fleissznftickenist gezwungen woiden/welchcin der Elephant doch noch nicht getrauwet/
eyögci.
Httrlchaffk.
vltd