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Atlas minor, das ist ein kurtze, jedoch gründtliche Beschreibung der gantzen Welt
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grausam Gethön/als wenn es in der suffr donnere/ würsft gewaltige Stein/ vnd mit denselbigen ein grosse mange Schwefel! vonsichauß/ vnnd bestrewct die Gcgne nächst hcrumb dermassen mit seiner Aschen/daß man dasErdtrichherlimb biß auff zwanzigStellt nicht bauwcn kan. Welche sich ctwann vnderstattden etwas nah hmzu zugehen/ vnnd der vrsach solches Wesens fleiffiger

Ziel"».

Aschen bedeckt sindt/ das malt sie nicht sehen kann/ vnd demnach etwan vnversehens drein seilt/ derowegeit es denn ein Gesangnußder vilflätigeit oder garstigen Seelen wirdt geitcnltct. Zu dem komptauch noch dieses hinzu / das der Eyß/ welcher acht gantz Mo-nat wehret/ nach dein er ein ittahl angebrochen/ mit solcher Vngcstüm/an dem Vfer anstöst/ das es einen gewaltigen Tbon gibt/welchcit die Iltwohiter ein Geheul vnd Wehklagen der armen Seelen nennen. Eben solche Natur hat auch der Berg bl elZa,wel-cher nach deß lonX Zeugnuß im Jahr nach Christi Geburt is8i. das Fewr zusunpt einem großen Haussen Stein mit einem sol-chen Donnern vnd Brausen von sich geworffcn/ das esauffdie achtzig Meyl wegs dem aller gröstcn Geschütz gleich gelautet. Beydiesem Berg ist em besondere Grub oder Schlundt /m vnd bey welchem sich täglich viel Gespänst / vnd der verstorbenen Seelen se-hen lassen/ die den Cörpern derselbigen so gleich scheinen/ als ob sie noch lebten/ derowcgen denn die zeitige / so solches Wesens vner-fahren sindt/dieses allcsfür kein Gespanst halten/biß es wlderumb velschwindt. Aber meines erachtens ist solches ein lauter Fa-bellwerck/ oder cm Kurtzweil deß leydigen TcuffelS//gleich wie es deitit auch gemeldterlonax für Fabeln erkennt vnnd helt. Li-a.w-2M5 sagt/es wohitcit die Eyßläitder gemcin lich in Höhlcit welche sie ihnen an den Schien der Berg selbst zunchten vnd graben/dasdenn Olau! auch bezeiiget/ mit dem fernem zuthun/ das sie sich fürnemlich im härtesten Winter in solchen Holen behelffen vnd derKalte erwehren. Vnd dieweil sie kein Holtz haben/richten siezhnen auß den Graiten oder Beiitcn der Fische Ha,tserzu. HergegeltKinl «n vnd Ge, jon-lZ- daß llt dieser Insel auch schöne Kirchen vltd andere köstliche Hauser auß Holtz vnd Steinen crbauwct werden gefun-W.sch»«b. den. Es hat aber Eyßlandt zwey fürneme Bisthltlnb / ncmlich lüolam, zu welchcin die Klöster pinzoi a, Kcmcicccl, l^loäur vnk^uncieenicrcgchörelt: vltddcnnfÜrsanderZcalüolc.desicnKlöster Vieles,px^el,ar,Xlrcleebar,VItNd5lckrci-i werden gc-nenntt. Aiiß deß Vcllci Schriffrcn aber /als der diese Tafeil verfertiget /erscheinet genugsam/ dttS Eyßlandt neun MunchsKlö-ster/ vitd drey hundert vnd neun vn zwantzig Kirchen in sich begreiffe/welckze jhre Bischoffe auß der Vltitierslttt oder Hoheit Schulvon Coppenhagen bekommen/vltter welchen Bljchoffcn der eine der Insel gegen Mitternacht/der ander dem Theyl gegen Mit-tag vorgesetzet wirdt/ vnnd helt eilt jeder- nahest bey seiner Wohnung ein offene Schul/ in welcher er 24. Knaben auffsemeit Kostenerhelt vnd vntcrricht. Die Inwohner bchelffcn sich mit dein Viehe vnter einem Dach/ in einer Strew / vitd haben auch mit d m -selbigen einerley Speyff. lebeir in aller Entfalt/ vn sucheit mehr nicht/ als die Natur zulcst vnd erheyschst: den sie gebrauchen sich/ wiegemeldt/ der Berge an statt der Häuser,vnd halten die Brunnen fürjhren grösten Wollust: Fürwahr ein selig Völcklin / welchemsein Armut inemaitdr mißgönnet/ vnnd das da vmb so viel desto mehr für selig zu schetzen / dieweil es den Lhnstlichen Glauben be-kommen. Aber die Engellandischc vnd Dannemärcklschc Kauffleuthe haben zhm solche seine Ruh nicht gegönnct vn nicht mögeirduldeit / das es sich mir dem scinigcn liesse vernügen / soitdem so baldt sie hinein komm/ Fisch darinnen zu kauffen vnd damit ,hi eitHandell zu treiben/ Izaben sie allerhandt iaster darfür hineilt geführt, vnd die Sitten solcher Völcker gantz verderbt. Die grosse vndrühmliche Tathen jheer Vorfahren fassen sie in Reymen em/ oder graben sie in die Felsen, damit sie deren ja nimmermehr verges-sen le-

Sittm.Nahrung,