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Atlas minor, das ist ein kurtze, jedoch gründtliche Beschreibung der gantzen Welt
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dM ZV. (A'aäum I^anNi6inn,VNNdd^N So.I-ouMtlicliuiz fetzt. Diese Insel/ßigt5oIlUU!/sey fofe!'MV0NdenOrcaälb>u5 gele-gen da6 'm.m»! IN fünff E.zen vilglcith so viel Nächten von eine- zu derandem könne schiffen/ vnd da jergcnt eine Insel den Poe-ten bekannt gewesen/ so !s?cssünv.wd!ese''ndemüc>,e!:rlich/ so offe sie etnemneutfemr gelegen Ort anziehen/ dielerJnsclfür-ncmlich gedenckcn alswemi dicfclbige amaller wenkcsten On der ganzen Welt sey gelegen: wie sonderlich bey dem Vu^lio zu le-sen/ in den: er sagn dir dien vnnd komnzc zn gutem die aller weyt entlegene T hlile. Ob aber cm Tbule sey / sein oineNuz in zwenffel/vnd sägt s'ü arffkruceach s werde deffchbigen k-'ne jergem gesehen / dcrotyegcn denn auch die aller gelehrteste vnnd erfahrnet^ogrsjchi mchts gewisses davon können einzcigen vnd vermeldr». Zwar der mchrec Theyl ist der N^yuuitg/als hab Eyßlanhtvor Zeiten Thitlc geheiffm/ weichen doch 5axo (-rairunsucus, EtüntÄus. lona» vnnd ?cuccru5 einhellig wider-

sprechen.

«wo Trßi.,»d< Esligt aber Eifflandr nicht /wie einer auß dcir Seribcten vorgibt/vnter dein erstell 6cs<K, gegen Mittag / sonder vnter dem

achten / vnnd erstreckt sich femc sana allffbun dcrt teutsche ?)chy!n / wie der im hrer T heyl darsür hclt / zu welchen gcmeldtcr Ionasl^eioz-icheit der noch andere vier vnd vierzig hinzu setzt/ nach seiner Brcyte aber hat es der teutschen Meyitt anfffünffvnd sechzig. Seine Äifft ist v-r-nl. l>er die illaffen kalr vird vilbcauenv derowegc es demr auch deir mchrern Theyl virbcwohnet bleibt/ vn sonderlich an den Otten gegen

Mitkernacht von ivegcn deß «nholdscligeir vnd rauhen Wind s (/u c g vaelchcr irach deß L)lai Acugnnß kciir Gewächs anffvn fortkommen lest. Zu dem ist auch die Erde selbst zn keinem Bauw tüchtig vnd bringt durchaus keine Frucht vnd Getraidt. Von Graßvnnd Wmdk für das Viche aber/sagen alle die/ fo diese Inft! beschreiben/ sey sie dermaßen reich / daß das Viehe/ wo mann es nichtin.k Fleyß davon hielt/sich darvon dermaffn vberfüll/das esmüstc ersticken.Wie aberIonaS bckcnet/fo hab sie beneben deir Pftrd-teil vnnd Rlildcnl kein ander Viehe / vnnd sindt ihre Rinder vnd Kühe der Hörner allesampt ohn/ die Schafe aber nicht also. DieHund diescrInfel sindt allcsamptwcyß/vnnd den Innwohncrn vber drc nurffen lieb. Ferner finden sich an diesen Orten auch sehrviel wcyffc Falckeir vnd wcyffc Raben / welche den iungcn Kammern vird Schwemlin gewaltig nachsetzen. Ebenmass-ger Gestaltsind auch ihre Barn vnnd Hafen aliesampr weyß/ vmrd die Adler/ welelx lAiniuz ? iremret/ mit weyßlechrcn Schwantzengeziehrt. An Bäumen Irder inan bencbeir deir Birekeii vnd Wachholderstaudcn durchaus mchtS /wie Vc-llc.iu5 bezeugct/derowe-gm denn iii der gantzcn Infei an Holtz grosser Mangel gespühret wirdt/ cswcrden denn (wie es den ctwann gcschicht) an den En-den der Welt gegen Mitternacht grosse Baume von den Winden vmbgcriffcn vnnd auffdem Meer an zhrcVfcr gefiöst/dcrcnfi«sich zum Brennen vndBaw der Häuser vnd Schiffe gebralichen.

Es,st aber Eyslaiidk feydt Anno ilSo. den' Komgreich Nonvegcn vntenvorffen/ derowegen dem: der König in Norwegenvnd Dcnneinarckjährlich einen Statthalter dabin verschickt/ der im Schloß Bestedc feine Hoffhalmng hat / vnnd/ wie vor Zeitendie Blfchoffe / vber sie berschet/ von welchen Bifchoffen sie vnter dem König Adclberto zu dem Cbnstliclxn Glauben sindt gebrachtvnd bekehrt. Etliche aber sindt der Meynung/als habe Eyßiandr zu den Zeiten blaralcli vulcüncomlz, deß crsken Monarchen inNorwegen angefangen bewohnt zu werden/ als ncmlich dcrselbigc die viel König/ deren Gewalt den sehr gering gewesen/auß Nor-wegen vertrieben / welche nachmals mit allen den ihrigen cm andere Wohnung gesucht/ vnd auffdem Meer dabin gelanget / vnn»ist vcmmhüich / es sey solches nnIahr nach Chnsti Geburt ivoo. geschehen/wiewol cs louaz izlauäus dem acht hundert vnd vier

vnd sie-