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Belehrungen über gemeinnützige Natur- und Lebenssachen für allerley Leser : Ein Anhang zu dem Werke: Natur, Menschenleben und Vorsehung
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sie nämlich, wenn es die Noch erfordert, mitvier Füßen oberwärts, und mit vieren unter-wärts gehen kann. Ich harre eine solche Mtlbain ein hohles Deckelglaschen eingesperrt, darinsie sich nicht recht umkehren konnte, und sahe zumeinem Vergnügen, daß sie mit vier, ober»warkS gestreckten Füßen nn der Decke des Glaseseben so gut, als mit den vier andern auf derFläche desselben gehen konnte. Nun konnte ichmir es auch erklaren, warum diese Milbe etwaslängere Füße hatte, als ihr Körper war, da-mit solche bey dem oberwärts Strecken über den»selben hervorragten. Sonst konnte sie solchenicht ansetzen, und damit gehen, weil der Kör»per angestoßen, und sie daran gehindert hätte.

6. Das Angenehmsie bey dieser Beobach,tung war mir, daß ich die Art der Fortpflan»zung bey diesen Milben entdeckte.

Als ich nämlich die eingesperrten nach eink»gen Tagen wieder besähe; so erblickte ich schwarzeKörperchen zwischen den Gläschen, in der Ge-stalt einer Birne, die ich ansänglich für Unrathhielt. Bey dem Weiterrücken des Schiebersaber lößte sich das ganze Nathsel. Da lag einsolches Körperchen , welches am Ende eine Oeff«nung hakte, und neben demselben die erst aus»gekommene schneeweiße junge Milbe, mitU s " allen