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Belehrungen über gemeinnützige Natur- und Lebenssachen für allerley Leser : Ein Anhang zu dem Werke: Natur, Menschenleben und Vorsehung
Entstehung
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Futter, einen ganzen Somm« durch erhalten,wobey sie freylich an Dicke und Größe ab»nahmen.

Ihre Lebensart führen sie stets im Ver»borgenen, und kommen nur dann hervor, wennsie von außen durch gewisse Umstände der Wir»lerung: wenn es warm ist, und sanft regnet,und von innen durch besondere Naturtriebe da?zu gereizt werden.

Ihre Haupkeigenheit ist Trägheit und einsehr langsames Kriechen. Sie sind im min-desten nicht scheu und furchtsam, und fliehen vorgar nichts. Stellt man sich ihnen in den Weg,wo sie kriechen; so nehmen sie keinen Umweg;sondei n gehen gerade weg, und, seht man ihnenden Fuß vor; so kriechen sie darüber weg.

Nimmt man einen auf die Hand; so bemü-het er sich auf keine Weise, zu entwischen, machtauch keine Mine, zornig zu werden, oder zu beis»sen; sondern läßt sich behandeln, wie man will,jegt man ihn auf den Rücken; so kostet es vieleMühe, ehe er sich wieder umtuende» kann.

Da er immer in, Finstern lebt; so scheinter sehr kurzsichtig zu seyn, wie seine großen vor,siehenden Augen beweisen. Ob er in seinemMooslaqer viel schlafe, kann ich nicht sagen;im Glase hab' ich ihn allezeit, auch mitten in derNacht, mit offenen Augen gefunden.

Die