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und Bauche Italiänischer Schlangen gefun.den würden.
Bey dieser Geschichte ist Wahres UndFalsches zugleich. Falsch ist es, daß eö eigent.licke Schlangensteine gebe, nämlich solche, diein dem Kopse der giftigsten Schlangen gefundenwürden. Ehemals wurde es vost Naturforschernund Aerzten einmüthig geglaubt, wasThevenotin seiner Reisebeschreibung davon anführet, daßdieser Stein aus dem Kopfe einer große»Schlange in China genommen würbe»
Die Spanier nennen ihn kieclrs clo Lobrs,weil er sich im Kopfe der giftigen Brillen-schlange befinde, welche Lobrs, oder Lobes cleiLsbclo heißt *).
Wahr aber ist es, daß man mit diesemvermeynten Schlangensteine herrliche Kuren wi-der den Biß giftiger Thiere verrichtet habe. Dadie Morgenländer von den Europäern um diesenStein geplagt wurden, und doch von keinemSchlangensteine etwas wußten; so legten sie sichauf Betrug, und verkauften ihnen künstlicheSchlangensteine, das ist, Stückchen Hirsch-horn, so groß und dicke, als ein Kupferpfen«nig, im Feuer leicht geröstet.
Dieses
Loluber I«.