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Belehrungen über gemeinnützige Natur- und Lebenssachen für allerley Leser : Ein Anhang zu dem Werke: Natur, Menschenleben und Vorsehung
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den Geschrey fast belaubt würde. Diese starkenTöne sollen sie durch die rothschieferartigen Häut-chen hervorbringen, woinit ihre Luftröhre unten inder Brusthöhle bedeckt ist.

Die Narur hat die Werkzeuge der Stimmebey diesem Vogel nicht vergeblich so eingerichtet,sondern sie thun ihm bey seiner Lebensatt guteDienste. Erstlich ist sein starkes Gcschtty einWarnungszeichen bey Gefahren. Die Kranichepflegen, mehrentheilö des Nachts, sich auf dieSaaten niederzulassen, und Mahlzeiten zu hal-ten. Dieß thun sie in großer Stille. Merkteiner unker ihnen Gefahr; so erhebt er seineschmetternde Stimme, und macht Lärm, wel-ches die andern in der weitesten Entfernunghören.

Zweytcns lenken sie ihren Zug durch dieVerschiedenheil ihres Geschreyes. Es ist war-nender, wenn einige zu niedrig fliegen. Habensie aber die Höhe erreicht, worin sie sich vor Ge-fahren sicher dünken; so gehts in einem ZugeMit dem gleichsam behaglichen KllN'U fort.

Die Nahrung der Kraniche besteht eigent-lich in Saat und Körnern. Wehe den Feldern,wo sie sich in großen Schaaren niederlassen! Siezertreten und verwüsten sie dergestalt, daß mandes andern Morgens glauben sollte: es habe da-selbst ein Regiment Soldaten kampirt. Da ste"Ä ini«