207
stl'qe Ursachen die ungeheure Vermehrung der»selben befördern. Daß sich aber diese, wenn ihrkein Einhalt geschiehet, so stark vermehren könne,ist aus Erfahrungen bekannt. Ldwcnhoek sehtesich 2 Weibchen in einen wollenen Strumpf, dener Tag und Nacht trug. In 6 Tagen hatt«eine jede 6Q Eyer gelegt. Im Ovario der Al-ten waren noch so viele, daß man auf beyde in12 Tagen 200 Eyer rechnen konnte.
In 6 Tagen kommen die Eyer aus. Wirnehmen von jeder Brüt die Halste Männchen,die Halste Weibchen. Diese erlangen in 18Tagen ihre Reife, Eyer zu legen. Also vonjeder in 12 Tagen wieder i oc> Eyer, welchenach 6 Tagen eine Brüt von 5 000 geben. Alsokann von einer jaus in 8 Wochen eine Nach-kommenschaft von 8000 entstehen.
XXXVII.
Der Wurmlöwe.
ir haben den bekannten Ameisenlöwen,dessen Larve wie eine Spinne aussteht, miteinem starken Zangengebiß versehen ist, und sich«inen Trichter im Sande macht, in welchen dieAmeisen herunterfallen, die aber zuweilen entflie-hen, da er denn so viel Sand hinter her schnellt,
daß