2 0 ^
die ganze Masse des Bluts und der Säfte gänz-lich verdorben. Folglich alle günstige Ursachenvorhanden, daß sich diese Insekte»' in so unge-heurer Menge erzeugen können. Eine andereEmsiehungSart als durch Eyer wird man dochhierbey nicht annehmen. Millionen derselbenbesinden sich in dem Pfuhl der unr'einen und ver-dorbenen Säfte, daß also die Insekten, wennsie erzeugt sind, nach der Haut zu arbeiten, Bell-len formiren, und endlich durchbrechen.
Der elende Mensch, dessen ich oben gedachthabe, hatte erst die tnsiseuche, Darnach dieKrähe gehabt, wozu sich endlich die jauseslichtgesellte *).
Ich habe aber bey der ganzen Sache nocheine Muthmaßung, welche durch genauere Be-obachtung ausgemacht werden müßte.
Ist denn.die Laus, welche bey der sogenann-ten jäusesucht sich so ungeheuer vermehret,, auchdie nämliche Art, die wir Kopf- oder Leiblausnennen?
So wie die Krätzmilbe, ^carnz 8irc>,nach dem Zeugniß aller, die sie beobachtet gese-hen, und abgebildet haben, von der Mehlmilbe,
und
*) Man vergleiche darüber Lunks Gedanken inseiner Naturgeschichte und Technologie» Vor-rede XI und S. Z2Y.