bankcnlose Komplimente sind, die man den Bie-ne» macht, wovon sie nichts verstehen; sondernnach ihrem Instinkt ihre Oekonomie fortsetzen,wie sie den Gesehen der Natur, und den Umstän-den, worin sie sich befinden, gemäß ist..
Diese Zauberverschreibliny bestehet aberin zwey Solleunitäten. Die erste geschiehetbeym Ankaus der Bienen; die zweyte aber istein förmliches Kinderspiel.
Bey der ersttzn wild eine schriftliche Versi-cherung aufgesetzt/und an die Bienen gerichtet:gleichsam ein Kontrakt, den man mit ihnen ein-geht, des InnhaltS:
„wir betheuren auss feyerlichste, haß wir,wenn ihr lieben Bienen euch gut halten wer-det, euch aufs beste verpflegen, und recht, lieb und werth halten wollen.^
Am Nelijahrotage geht man zu den Bie-nen, wünscht ihnen ein glückliches neues Jahrund erwartet nichts gewiflerS, als daß dienen dieses NeujahnvunscheS wegen, in dem Jahreunaemcin fleißig seyn, und viele Schwärme ge-ben wseden.
Ist es nickt eben so kindisch, als wenndas Kind mit seiner Puppe spricht und kompli»mentirl?
9. Mancher Aberglaube bey der Bienen-zucht hat etwas Physikalisches Wahres zum
Grunde.