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Belehrungen über gemeinnützige Natur- und Lebenssachen für allerley Leser : Ein Anhang zu dem Werke: Natur, Menschenleben und Vorsehung
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so nahe sind, daß wir sie, so oft wir wollen, be-obachten können: theils, weil sie so manche«Auszeichnende an sich haben, das mir beson-ders gefallen hat.

Zu allen Zeiten behaupten sie fast durchgän-gig, wem, ich die Dohlen , Aelftern, Heher,u. s. w. ausnehme, eine gewisse Gravität, diesich in ihrem ganzen Betragen, selbst in demBau ihres Körpers äußert. Man wird es aNjeder Krähe gewahr, wenn sie in der Freyste-t ist,und sich etwa zwölf Schritt von uns niederläßt;wen» sie geht; wenn sie trabet; wenn siüaufstiegt und langsam fortschwebe; wenn sie nie-dersinkt, und mit ihrem Schnabel anfängt, et-was zu beklauben; oder, wenn sie einer andern,die ihr etwas geraubt hat, muthig entgegenspringt: daß sie in dem allen etwas sehr pa-thetisches hm, das andere Vögei, selbst nichteinmal alle Kollegen ihrer Gattung, nicht haben»

Kurz: das Wesen und Naturell der Krä-hen hat von je her meine Aufmerksamkeit an sichgezogen, und ich habe viele Beobachtungen aussie verwendet« Daher hoff ich, meine Lesermit verschiedenen angenehmen Anekdoten aus thsrer Lebensgeschichte unterhalten zu können.

Damit wir uns aber in der Peissn nichtirren; so merke ich vorläusig an, daß sie dieß-mai von den, bey uns ziemlich seltenen, und

eigem-