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Belehrungen über gemeinnützige Natur- und Lebenssachen für allerley Leser : Ein Anhang zu dem Werke: Natur, Menschenleben und Vorsehung
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ix.

Fortsetzung des neu Stücks»s»

Nahrung dieser iarven ist Mehl und

Kleye. Sind ihrer viele in dem Kasten;so verunreinigen sie durch ihren Koch, Häute,und abgestorbene Kadaver das Mehl ungemein,und bey den Bäckern kommt von diesen unange»nehmen Beylagen manches mit ins Brot, wenndas Mehl nicht sorgfältig genug gesiebet wird.

Sind diese ungebetenen Gäste erst einmal indem Mehlkasten; so hält es schwer, sie wiederloß zu werden. Wie kommen sie aber dahin?durch die fliegenden Käfer, die die Eyer untenin die Löcher des Bodens legen.

Diese Löcher bleiben immer mit Mehl ge-füllt, wenn auch der Kasten noch so rein gefegstwird. Es sind immer noch Eyer oder ganzjunge Larven darin, wofern nicht der Kasten einganzes Jahr ledig steht, unigekehrt, und derBoden von der Außenseite mit Hämmern aus-geklopft wird, da sich denn die Löcher bald zeigen.

Die Larve ist also gewissermaßen auch einHolzwurm, der sich ins Holz bohrt, wenn erkein Mehl bekommen kann»

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