mit auf wagerechten Flachen zu gehen; der Kraklen aber, auf senkrechten, zumal glatten Fla-chen, als Glas, Spiegeln, u. si w. fortzu-kommen.
Allein was wir zwischen den Krallen sehen,ist von ganz anderer Beschaffenheit. Nichtsals ein zartes behaartes Häutchen, welches wieein kleiner Schwamm, oder wie ein Bürstchenaussieht. Die Haärchen daran sind so kurz, ge«kräuselt und dicht, daß man gewiß eine starkeVergrößerung nöthig hak, wenn man sie unter,scheiden will.
Dieses Bürstchen ist es, womit sich mei-nes Erachkens, die Fliegen allein an den Fensternund Spiegeln forthelfen. Denn es ist unmög»lich, daß sie mit den Hornkrallen in die Grüb-chen des Glases eingreifen sollten. Vielmehrsind sie im Stande, es mit diesen Bürstchen zuthun, zumal da sie daraus zugleich immer einenklebrichten Saft ausschwitzen, womit sie sich anglatten Flachen anhalten, wie die auf denFen-stern und Spiegeln zurückgekaffenen Flecke satt-sam beweisen.
Sagen sie, urtheilen sie nun selbst, obein zu so mancherley Absichten gebildeter Flie-genfllß mit seinen Theilen durch bloßen Zufallkönne entstanden seyn. Wir müßten unsern Sin-ken, und Vernunft Gewalt anthun, wenn wie
die