xcvui
„wie den Conrector Winckelmann, die heiligen Ma-.donnen tiefer i» die alleinseligmachende Kirche gelokt,„als der lügende Baronius, und Bellarmin, und„das tridentinische Concil."
Die heiligen Madonnen konnten ihn um dieseZeit noch nicht sehr gelokt haben, denn ihrer war nureine von Schönheit im Norden; auch haben sie nicht denConrector gelokt, was er schon lange Zeit nicht mehrwar, sondern blos den Privatmann. In den gehäuftenGleichnissen Paul Richters darf man freilich keineGenauigkeit suchen.
I. S. VXVIIl,
Das Monument i/,8, dessen Erklärung Winckel-.mann dem Pabste vorlas, stellt etwas ganz anderes,die Ermordung des Äghistos und der Kly-tämnestra, vor, wie dieses hier in den Zusäzen beiNum. 14S der Denkmale ausführlich gezeigt wird.
i. S.
Wattista Visconti erzählt selbst, wie er Präsidentder Altertümer geworden: „Win ckelm an n, mein un-„ sterblicher Vorgänger, dessen Gedächtnisse in Ansehung„der mir geleisteten Dienste ich einen eben so großen Tri-„but des Dankes schuldig bin, als die literarische Welt„seinen nüzlichen Entdekungen zollet, hat mich wenige„Tage vor seiner Abreise nach Deutschland als Stellvertre-ter dem Cardinal-Camerlengo Rezzonico empfohlen,„Dieser willigte ein, und einige Monate nach dem trauri-,gen Schiksal, das uns den gelehrten Altertumsforscher„entriß, hatte ich die Ehre, ihm wirklich in seinem Amte„bei Clemens XIU. im Jahre 17K3 nachzufolgen.'
I. S. ci.lx.
„Angelica Kauffmann war SS Jahr alt, als sie.Winckelmann in Rom malte. Ihre Bildnisse aus je-