XXXIII
den nicht unbillig ihrer Kenntniß überlassen. Es ist miraber dergleichen nichts bekannt, und würde allezeit eherzu verzeihen sein, als die Namen griechischer Künstler,welche noch jezo lebende Künstler auf ihre eigene, oder aufandere geschnittene Steine gesezt haben. Ich versichereindessen Herrn Natter, daß ich nicht würde unangezeigtgelassen haben, wo sich Steine von seiner Arbeit unter denalten Steinen dieses Musei gesunden hätten, den Namendes Künstlers anzugeben, welches ich denen, die mich ken-nen, nicht nöthig habe zu betheuren, so wie es mit allenden neuen Steinen, zu Ende der Beschreibung, geschehenist. Unter den alten Steinen sind ein paar neue; der eineist von Barnabe, einem noch lebenden Künstler in Flo-renz, nach einem ungemein schönen, aber beschädigtenCameo gestochen, welcher den Achilles vorstellet, demAntilochos, der Sohn des Nestor, die Nachricht vondem Tode des Patroklus bringet. Diese seltene Borstel-lung aber war zur vollständigen Folge des trojanischenKrieges fast unentbehrlich; der Name des Künstlers aberist getreulich angekündigt. *)
»Z tBergl. Denkmal Num> 12S. — Eine heftige Ankliigewider Srosck wird von dem russischen Slaalsralhe v.Köliler geführt in Archäologie und Kunst, her,auSgeg.von Völliger, Breslai, I82S. «. S.2V —21.)