Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
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Gedanken vom mündlichen Vortrag der neuernallgemeinen Geschichte.

(Ein Fragment v. I. *)

^iejenigeWahrheit, die ein alter griechischer Weltweiserden Gelehrten überhaupt vorhält, hat sich insbesonderejemand, der die Geschichte mündlich vorzutragen unter-nimmt, vorzuhalten:Nicht diejenigen, (sagt der Weise,)die am meisten essen und ihren Körper am meisten in Be-legung sezen, nicht die sind die gesündesten; sondern diedem Körper, was derselbe bedarf, geben." Ebensowerden nicht diejenigen , welche viele, sondern welche nüz-liche Sachen lesen, gelehrt.

DieWahldes Nüzlichen aber ist schwer; ja fast schwe-rer als die Wahl des Artigen und Schönen.

Es gehöret unter die artigen Rachrichten, zu wissen,daß Kaiser Karl V,, da er im Jahre 1Ä8 mit seinen Völ-kern vorNaumburg gestanden, seinen sammetnenMantel,weil es angefangen zu regnen, weggegeben, und sich einenMantel von Filz, um jenen nicht zu verderben, reichenlassen.

Es ist eine schöne Anekdote, wird man sagen, wennman findet, daß Erzherzog Ferdinand gedachtem Kaiser,

*> Es befand in den Händen des Malers Oescr inDresden. Dx ungue ieonem!