Bneft.
Hin nicht mehr in den Jahren / wo mir gewisse An-schläge gut können ausgelegt werden. Herrn Mon-tag» habe ich sehr genau gekant, und bin mitdemselben mehr/ als mit irgend einem Engeländer,^umgegangen, daher sind mir seine Umstände sehrwohl bekant.
Das' Geschenk der 50 Exemplare des Katalogus> nehme ich mit Freuden und Dankbarkeit an, und5 bitte, dieselben an den Herrn Cardinal auf Civita-l yecchia, an Herrn Bianchi, Loi>8c>I« clel k,-»n v»-ca llilosc.ina, daselbst zu adressiren, welcher deßwe-gen Befehl erhalten wird. Ich bin mit dem ersten'Geschenke dermaßen freigebig gewesen, daß ich sogarnach Dänemark einige Exemplare verschiket/ undeben so ist es mir mit der Historie der Kunstergangen/ von welcher nur drei Exemplare für michübrig bleiben. Es ist dieselbe vor Weihnachten andas Licht getreten, so, daß der Kurfürst, dem Siezugeschrieben war, dieselbe nicht hat sehen können.Ich verliere also das Geschenk, welches ich etwa zuhoffen hatk, und ich verliere um so viel mehr, dadie Zuschrift an den Kaiser, zu welcher mir hoheFreunde gerathen haben, in Absicht geistlicher Bene-sicien im Mailändischen von großen Folgen für michgewesen wäre. Ein ander Werk, aber von dieserWichtigkeit, welches dazu dienen könte, werde ichschwerlich hervorbringen können; und die klonumenUfind dem Herrn Cardinal, und billig, zugedacht.Durch diesen betrübten Fall habe ich völlig aufSachsen, auch auf allen Briefwechsel mit dem dor-tigen .Hofe, Verzicht gethan, und ich wäre von die-ser Seite frei, anderweitige Vorschläge anzuhören;aber es ist sehr schwer, mir überwiegende Vortheilezu verschaffen, da ich die Luft mehr als Essen undTrinken schäze.
l) lBr. an L. liste ri, v. 4Jul, 1752.Z
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