Briefe.
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bei mir entstehen; ja ich hoffe das Vergnügen zuHaien, Sie in Rom genießen zu können.
Ich bcdaiire Sie weniger wegen des harten Kli-ma, als wegen der Entfernung von den größtenSchönheiten, welche Sie, mehr als Andere, schme-ken und empfinden können; ich gedenke aber allezeitan die strengen deutschen Winter, wen ich den gan-zen Tag mit ofnen Fenstern sein kan, und in un-seren Villen einen ewigen Frühling sehe.
Nach Entdekung des Thors von Pompeji sind diedortigen Arbeiter von acht bis auf dreissig vermehretworden.
Von unsern Theatern habe ich gestern Argen-tina gesehen; eine einzige Aria ist über alles schön,das andere ist mittelmäßig, e non v'6 nessun musico
clii «»iii» bello (cc>me clicono i I^oiiiÄnesclli) UNd
dieses ist für mich, wie Sie wissen, ein Hauptum-stand. Morgen werde ich »II» VaUe gehen, um denschönen Venanzio, «Ki ka Is >1i vonn», zusehen und zu hören.
Herr Watelet, welcher, nach einigen Tagenseiner Ankunft allhier, nach Neapel gegangen, istmir von Barthelemy und Paciaudi empfohlenworden. Ich brachte ihn in ein tiefes Nachdenken,da ich ihm die Eigenschaft der Faune in der VillaAlbani zeigte, über welchen, wie über andere Punkte,er sehr irrig spricht in den Kellexion5 sur so» povme.Meine Geschichte der Kunst ist vor Weihnachtenan'S Licht getreten, dem seligen Kurfürsten zugeschrie-ben, welcher sie nicht gesehen hat. Ich verliere also, wasich zu hoffen hatte, und begebe mich zugleich allerHofnung auf Sachsen.
Von der Bibliothek der schönen Wissen-schaften habe ich neun Bände erhalten. Ichwußte, daß einige meiner kleinen Aussäze in dersel-ben erschienen sind; den ich überschikte dieselben von