Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
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Briefe.

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mal so stark werden köilte. Weil die Erben des se-ligen Dyck Lust dazu haben, kan ich dieselbe inweniger Zeit in Ordnung bringen, und hierüberbitte mir eine kleine Nachricht aus. Der Witwedieses ehrlichen ManneS, die in den höchst bedräng-ten Zeiten an eine kleine Verbindlichkeit gedacht, binich diesen Antrag, zum Zeichen der Erkcntlichkeit,schuldig, und ich bitte Sie, theurester Kreund! der-selben meine Ergebenheit zu bezeugen. Ich warÄusserst beschämt, daß ich es gefordert hatte, undich hätte daS Überschikte verdopelt als ein Geschenkzurükgcgcben, wen eS hätte füglich geschehen kön-nen. Der berühmte Herr von Watelet ist hiervor einigen Tagen angekommen, und dessen FreundeBarthelemy und CayluS haben mir denselbenbesonders empfohlen, so, daß ich Morgen anfangenwerde, denselben an einige Orte hinzuführen. Ichwerde demselben zugleich anzeigen, wo er stch inseinem beliebten Buche l) vergangen. ES ist ein

!l) DiescS Buch, das Winekelman an andern Orten,vielleicht aus einer geheimen Abneigung gegen alles/ wasfranzösisch war, zu hart tadelt, ist: I/ai-t Ss xein<Ire,

gr. l42 Seiten, mit vielen Kuvsern und Vignetten,die er selbst dazu geäzt liat, und die recht artig gezeich-net stnd. Sein Buch ist das dritte Lehrgedicht, das unsdie Franzosen über die Malerei gegeben haben, und wo-von jedes seine» besondern Werth hat. Dusresno»war der erste, der ein vortresliches Gedicht: »rtsj-rspluc-, herausgab, welches anfangs nicht so bekakitwar, bis es im Jahre t66S mit der übersezung undden Anmerkungen des berühmten DePiles erschien. Erwar selbst ein Maler, und verband die Wissenschaftenmit seiner Kunst, daher sein Gedicht um desto gründli-cher werden mußte. Der bekaiite englische Dichter Dr»<den iibersezte eS in's Englische, Im Jahre t7Z6 er>