Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
415
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4 Theil.

brachte/ als er noch ein Knabe war und in Lycienerzogen wurde/ um sich damit zu belustigen. DiesesKästchen riß der Wind dem Mädchen aus den Händenund trieb eS in S Meer/ dessen Wellen eS wieder an'SUfer auswarfen. Davon nun bekam die Stadt/ dieman an diesem Ort erbaute/ ihren Namen. >) Siehat auch das Andenken daran auf ihren Münzendurch ein Kästchen/ auf welchem ein Nabe sizt/ er-halten.

ES konte indessen vielleichtder Mangel deSSchwan-zeS an diesem Vogel jene Muthmaßung verwerflichmachen. Und wirklich gab eS auch in den älternZeiten ein Spiel/ wozu ein Nebhuhn gebraucht wur-de, womit sich daS Bild deS VogelS/ wovon hier dieNede ist, reimen ließe; so wie man auch noch einanderes hatte / wozu man Wachteln gebrauchte undwelches hieß; endlich noch eines'/ worin

Hähne gegen einander kämpften/ wie eine Vorstel-lung zweier kämpfenden Hähne/ auf einigen Mün-zen der Stadt DardanuS vorkomt.^)

2) curuiuent. lüstor. t. 2. x. 5i2.

Z) ?ollux^ I.g. 5<>FNI. g/,.

fJoega sieht i» dem erwähnten Marmor Nume-ro nichts anderes als einen ländlichen Zeitvertreib,der auf dem Grabmal eines Römers darum vorge-stellt worden sei, weil sich derselbe auf feinem Gute beiTibur den Ergözunaen des Landlebens überlassen hatte,und vielleicht verordnete, fein Bildniß nebst den Gegen«ständen, womit er sich belustigte, auf feinem Sarkophageabzubilden; den daß die Graburne, wovon der Marmorherrührt, für eine bestickte Perfon, und nicht aufden Kauf, wie es meistens zu geschehen pflegte, ist ge-macht worden, erhellet aus dem besondern Gegenstände,der nicht nur im Allgemeinen auf Lebe», Tod, Unter-welt ,e. sondern gan; eigentümlich daranf anfpielt. DieKöpfe der sämtlichen Figuren, die der Thiere mit inbe<griffen, sind neu.Z