Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
396
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S9S

Denkmale.

vorgestellt ist? — Hierauf mag Pollux selbst ant-worten: I's ^5 cv , sagt er /

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^«5 x<5^x«v>-z<v, x«< ?-« <7X!vo<?sx«. Dieses' will so vielsagen: „ES ist in der Komödie eine Hütte neben„der Thüre/ mit Tapeten bedekt; (und sie gleicht„ völlig einem Stalle für Zugthiere;) die größer» Ein-,, gänge derselben scheinen Klisiaden genant zu„ werden/ weil die Wagen und das andere Gerälh„hier durchpassiren." So müßen/ meiner Aei»nung nach/ die angeführten Worte dieses Autors er-klärt werden / weil sie/ wen man sie anders verstän-de/ sehr dunkel sein würden; besonders ganz buch-lläblich genommen/ wie Scaliger/ der Vater/gethan hat/ der auf diese Art nicht etwa blos Ähn-lichkeit mit einem Stalle/ sondern einen wirkli-chen Ochsenstall am Eingang einer Schaubühnecrblikt. Ich läugne indessen nicht/ daß der Textdes Pollux hier ein wenig verworren ist; auch be-merke ich sogar einen Fehler darin; den wen diegroße Thüre des Klisiums oder der Hütte zum Ein-fahren der Wagen und Maschinen diente: so wardergleichen nicht/ wie eS hier heißt/ e» in

der Komödie/ sondern in der Tragödie üblich.Oben über der Thüre sieht man drei kleine maskirte Fi-guren/ welche / wen ich nicht irre/ drei Schauspieler,und zwar einen mänlichen und zwei weibliche vor-stellen. Dieser Loge gleicht eine andere mit zweikleinen Figuren am äussersten Ende eines CircuS,der auf einer Lampe von gebrantem Thone vorge-stellt ist. 2)

1) Poet. I. >, c. 2i> p> Z5.

2) kellor. pzrt. 1, l!>d. 27. Vergleiche im2 Band, 252 —2SZ S'Z