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8 (1825)
Entstehung
Seite
387
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4 Theil.

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demjenigen/ der etwa untersuchei» möchte/ was eSfür eine Figur sein köiite/ eine nicht gemeine Ge-lehrsamkeit vorlegen. Wie nämlich auf den Buhnender griechischen Theater gewisse öffentliche Bedienteangestellt waren/ welche von dem Stäbe/ P--/Z8--?, denße trugen/ oder bei den Römern

ctwa lictores genant wurden und deren Amt es war/auf dem Theater Ordnung zu erhaltend) so köiitedie Figur/ von der hier die Nede ist/ auch einen sol-chen Rhabdovhoren vorstellen/ wen anders diescl-gleichsalls die Maske trugen; welches nicht unwahr-scheinlich ist/ indem damals sogar (wie es auch nochizo Im Italiens üblich ist) die Einnehmer des Gel-des, das man für den Eintritt ins Theater zahlteund das -A«v/toe-i7-L5v oder hieß/^) mit der-

selben versehen waren.

Die zweite/ und zwar die Hauptfigur unter denscenischen/ ist der Protagonist/ der sich in einemlangen Talar/ und auch genant/ wie den

Königen in Trauerspielen eigen war, ungleichenmit der Keule nach heroischer Art zeigt.''') Diesesist nun eben die Figur/ welche/ wie ich bemerkt ha-be/ Casali allein und sehr unrichtig bekant machte.Er sowohl/ als Cuper/ sein treuer Nachbeters)halten fie für einen tragischen Herkules.

Mit einer solchen Keule pflegte man die tragi-sche Muse Melpomene vorzustellen. Auf einemSarkophag im Hause Barberini/ dessen ich kurz vor-her erwähnt habe/ so wie auf einem andern Mar-

1) Lcliol. v. 8ui6. v.

2) Oagaukon. 1'^eo^ii'. Okar. c.6. P.62.

3) Lcliol. ^i-istoxk. IVud. v. 70.

4) Man sehe im 7 Bande Num. 45.1

5) Iloiuei'. ^1. 61.