Sechstes Kapitel.
Die Bildhauerei.
lNumero tS6.)
Auf dem Marmor/ welcher sich in der Villa Gei-lt er Eminenz des Herrn CardinalS AlexanderAlbani befindet/ hier unter Numero 186, istder einen Seite der Bildhauer Qu intus LolliuSAlcamenes vorgestellt/ wie er sich selbst mit einerBüste in der linken Hand darauf abgebildet hat, wel-che die seines' Sohnes zu sein scheint. Auf der an-dern Seite erblikt man seine Frau, die Raucherwcrkauf einen brennenden Leuchter schüttet. Ei» ähnli-ches Denkmal findet sich in der Villa Negroni, ESbesteht in einer Henna, woran der Kopf fehlt- undist von einem andern Bildhauer/ Namens Zcno,verfertigt, und zum Andenken seines verstorbenenSohnes aufgerichtet worden/ wie man aus der dar-an befindlichen metrischen Inschrift ersieht. Ichhabe dasselbe bereits in meiner Geschichte derKunst bekant gemacht. '^)
Alcamenes war von Geburt ein Grieche/ wiedieses sein Znname zeigt/ und ein Freigelassener derlollischen Familie/ wie man aus dem eigentlichenNamen ersieht. Von eben dieser Familie ist in ei-ner andern Inschrift vier anderer Freigelassenensamt eines WeibeS Erwähnung gethan. Was nnn
r7 B. t K. z§. 8V. 4 K. 5§. N. l K. t-' §.z2) cltV. ZK. 26 §. Vorlätts. Abl>. 1SZ §,)Z) I'aliretti Inscrixl, c, p. ZZK.