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Denkmale.
tem Thone abgemalt,!) verschlossen und mit einer zSchnur dreimal umwunden ist, woran nach aussender auf einer der Tafeln liegende Griffel befestigt ist.Deßwegen nun hat er geglaubt/ daß diese Tafeln einmusikalisches Instrument mit drei Saiten seien, undzwar dasjenige, welches Pollux eine Cithar nent;den Griffel aber hat er für das dazu gehörige Plek- ^trum angesehen. Drei andere Diptycha, die diesemgleichen/ sieht man auf drei Vasen in eben dieserBibliothek; so wie ein anderes auf einer Vase inder Galerie des Großherzogs von Toscana/2) und»och ein anderes auf einer Vase des Vallisnicri ^in Padua. Alle fünf sind, wie die Vasen selbst,gemalt.
Man sing in den Schulen mit der Erklärung desHomeruS an, weil die Alten ihn für den Grundund die Quelle aller übrigen Wissenschaften hielten.Das Buch also, welches der Lehrmeister oder Philo-soph auf unserm Kupfer in der Hand hält, wird wahr-scheinlich die Werke dieses Dichters enthalten. Auf 'dem Marmor BegerS ist eine ähnliche Figur be-findlich, die gleichfalls einen Knaben unterrichtet,der ein aufgeschlagenes Buch in der Hand hat/ undvon MercuriuS zu seinem Lehrmeister hingeführtwird/ welchen Beger für den Weltweiten Phere-cydes hält/ indem er behauptet/ daß auf diesemMarmor die Erziehung des PythagoraS vorge-stellt sei, ohne indessen seine Behauptung mit wahr-scheinlichen Gründen zu unterstüzen. Jakob Gro-ll oviuS hat hierauf die Figur im Großen zeichnenlassen und gibt sie auf BegerS Wort für ein Bild-
») vemxst. Z5trur. tak. i3. Luonarr. exxlic. Z. 36. x. 63.
2) t. 2. x>. 106.
3) wk. 90.