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8 (1825)
Entstehung
Seite
361
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4 Theil. Z6i

«ltriuns oder der dann aufgestellten Gemälde undBildsäulen war / und daß man dieses Amt gewöhn-lich Jünglingen aus dem Sklavenstande zu übertra-gen pflegte/ wie solches aus der von Seiner Emi-nenz dem Herrn Cardinal Alexander Albaniimter den Trümmern des alten AntiumS gefundenenTafel erhellet/ die izo im M u se o C a p i t o l i n o aufbe-wahrt wird, l) Allein sie wurden mit etwas mehrVorzug als die übrigen Sklaven behandelt undauch besser gekleidet/ wie man ans dem PhädruSßeht, wen er sagt:

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AuS dieser Stelle nun will PignoriuS behaup-te»,^) daß sie leinene Kleider/ aus der Verglei-^ chung mit dem AntinouS aber/ daß sie das Haarnicht lang/ sondern etwas verschnitten getragen hät-te», mit eben so schönen geringelten Loken, wiedieser Jüngling/ die aber mit demjenigen Theile desGewandeS/ welcher eine der Schultern bedeken soll-te, zurükgeschlagen gewesen wären / um auf dieseArt das Reizende der Naktheit zu zeigen. Allein die-ser Scribent/ der sich solches beim Anblik der Haarean den Köpfen des AntinouS auf Münzen einge-bildet, hat nicht gewußt/ (wiewohl jener auf dem ge-dachten Marmor in der Villa Seiner Eminenzdes Herrn CardinalS AlexanderAlbani eben so

1) !>>!'. .V,N. cum iiNorpretat. Vulpii. -nn 1^26. 4.

2) Lic. p.irail. V, 2. Lonf> ?Iaut. Iict. 2. sccn> 2.v. 84—LS.

Z) I.. 2. S.

4) lle serv. c. 2l. 222,

Winckelmaii. 8.

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