326
Denkmale.
Gtüke Marmor verzeichnet seien, das zum Euripi-des gehöre.
Eines von den Trauerspielen dieses Dichters,mit der Überschrift welches aber eigentlich
geschrieben sein sollte, und das in diesen,V erzeichnisse steht/ ist bis dahin noch nicht bekantgewesen und von keinem Alten erwähnt worden.Der Verlust dieses Stükes ist vielleicht mehr z» be-klagen als irgend eines von denen/ die nicht anfuns gekommen sind/ indem dieser Gegenstand von kei-nem andern Dichter auf die Bühne gebracht wurde.Der Inhalt desselben ist indessen nicht so beschaffen,daß man nicht errathen könte, wie er sein sollte;nämlich EpeoS, ein Sohn des Pano peins, Kö-nig von Phocis in Griechenland, und ein Hanptan-führer der Griechen im Kriege mit den Trojanern,machte sich in diesem Kriege weniger durch seine ta-pfer!: Thaten berühmt, als durch seine großen Ein-sichten in die Mechanik/ worin er alle seine Zeitge-nossen übertraf. Er war auch derjenige/ der dashölzerne Pferd verfertigte/ durch dessen Hülfe Trojaeingenommen wurde.
Ein anderes Trauerspiel ist in diesem Verzeich-nisse wiederholt/ nämlich die Antigon e. Deri»einem so kurzen Verzeichnisse zweimal aufgesArteName kan hier wohl nicht als ein Versehen oderals eine nnnüze Wiederholung angesehen werden;wahrscheinlich ist daher der nämliche Gegenstand munserm Dichter zweimal, aber verschieden/ auf dieBühne gebracht worden; so wie cS aus einer Stel-le seiner Jphigenia/ welche Alianus an-führt/!) und die man vergebens in seinen beide»Trauerspielen/ mit dieser Überschrift sucht, MÄ'
t) I. 7. c. 9.