Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
311
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3 Theil. 3ii

Bigen kan. Hatte der Bildhauer jenen berüchtig«B Sardanapalus vorstellen wollen: so ist es«ahrscheinlich/ daß er sich wurde nach der Idee ge-lichtet haben/ nach welcher die Statue dieses'Königszu Anchiale, einer Stadt in Cilicien/ die Sarda-»paluS erbaut hatte/ vorgestellt war/ an welcher«mlich die Finger eine Lage hatten/ als wollte«r damit schnalzen.

Selbst aus der Schreibung des Namens auf die-Itt Statne/ welcher durch ein dovelteS statt ei-»l-einfachen/ wie man ihn sonst zu schreiben pflegt/«uSgedrükt ist/ könte man vielleicht schließen/ daßkr Künstler dadurch einen von jenem berüchtigtenmschiedenen Sardanapalus habe andeuten wol-I«i> Da man indessen eben diesen dopelten Buch->i»dcli in den Benennungen anderer Dinge und Per-hiicn antrift/2) so will ich nichts weiter dar-ikr sagen. Man findet z. B. auf einer seltenenRnze von Erzt der Stadt Magnesia das Wortgeschrieben die von PhilokteteS

!» Lucanien gegründete Stadt wird und

M-- geschrieben.^) Eben so schrieb man auch denSamen der Cybele und Xv/Zcx-?. ^ Den

1) 8trali. I. 14. se. 4. Z. 9.^ korüt.

2. p. 699. st. 7. p. 327 326. e6it. Keislv. (!onk. id.p. 307. 6e expe6it. ^Vlex. HI. I. 2. 8<zct. 6.

xian. red. pun. 1.3. e. 66. Athen aus und Stra-b o sagen indessen, daß Sardanapalus in dieser Stel-lung erh 0 bene ?lrbeit X/-3-/VL?), und keine S t a-tue gewesen sei.ü

2) Oruter. inscrlxt. p. 206. n. 1. p. 3Lo. ». 6. p. ^72. n.1. p. 69c,. n. 5. lAuch vei Herodot (!. 2. c. »5o.) stehtnun iin Terte

3) Lmnienäat. 2 (1 Vii'A. Dn. 1. 3. V. 402.

4) I^ucian. judic. vocali. c. 7.