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Denkmale.
von Assyrien/ der wegen seiner Schwelgerei undWeichlichkeit so viel verschrieen und getadelt iß,darin zu erkennen; und da diese Statue/ wie ichschon bemerkt habe/ samt den erwähnten Karyatidenan einem und demselben Ort entdekt worden ist: s«haben sie sich eingebildet/ die Künstler hätten diesenKönig so vorgestellt/ wie er von sinlichen Vergnügun-gen berauscht unter seinen Weibern ermattet sei.
Andere dagegen/ welche sich an dasjenige erinner-ten/ was Herodotus l) von diesem Sardanap«>luö erzählt/ daß derselbe nämlich/ in den Vergnü-gungen versunken und als Frau verkleidet / sich täg-lich habe den Bart scheeren lassen/ haben nicht ge-wußt/ wie sie es ansangen sollten/ um unsere Etii-tue mit dem langen und ehrwürdigen Barte hieinitzu reime»/ da derselbe ihr eher das Ansehen einesPlato gibt. Nnd in der That gleicht dieser Kopfin allen Stüken ansserordentlich einer Herma/ dieman für das Bildniß dieses Philosophen hielt undwelche aus Rom nach Sieilien gebracht worden iß;so wie auch einer andern Herma/ die einer drittenvon vorzüglicher Kunst im Palaste Farn ese so sehrähnlich sieht, daß man die eine für die andere neh-men könte. Wegen dieser großen Ähnlichkeit habendaher diejenigen/ die an dem Barte keinen Anstoßnahmen/ geglaubt/ daß alle diese Hermen laute«Abbildungen des Sardanapalus wären; welche»mich an das erinnert/ was Euripides den Me«nelaus sagen läßt/ als dieser eine zweite Helenain Ägypten fand:
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„Ähnlich ist die Figur/ aber die Wahrheit ver-birgt sich mir."
1) lDieser sagt nirgends etwas der Art von ihm/ wohl MIustinus.z
2) ttcl, V. SSZ.