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dein cn' ^kS«x>,v Ihre ganze Mi-
ne und ihre Kleidung zeigt an/ daß sie noch Jung-frauen sind. Die eine ist vielleicht Polyxena/die andere aber ihre Schwester Medesikaste/ desPriamuS natürliche Tochter, welche auch auf einemGcmiilde des Polygnotus der Andromache zurSeite stand. 2) dritte, mit dem Gewände überdem Kopf und wie eine verheirathete Frau verschlei-ert/ ist vielleicht Helena/ welche Homerus auf-führt/ wie sie bei dem Leichnam Hektars in Kla-ge» ausbricht.
Wen man die Andromache mit den übrigenKe begleitenden Figuren und mit ihrem muthmaßlichenBruder/ der vor ihr steht/ zusammenholt: so siehtman offenbar/ daß der Künstler ihre hohe und deßwe-gen bei den Dichtern berühmte Figur habe andeu-ten wollen; den wen man sie aufgerichtet denkt/ sowürde sie über alle andern hervorragen.
Die Amazonen sind hier/ wie auf dem folgen-den Marmor/ und wie überall/ wo sie abgebildet vor-kommen/ nur ganz leicht und mit einem einzigen Ge-wände (/t-voTren-xsi) bekleidet.^) Dieses Gewandiß durch einen Gürtel/ welcher genaiit wurde/5)zusammengezogen. Sie unterscheiden sich übrigenssehr gut dadurch/ daß ihre beiden Brüste aufgeschwol-len sind/ wiewohl man nur eine davon entblößt sieht/gerade so/ wie Diana vorgestellt zu werden pflegt/Mlich mit halb offener Brust/)
») 0/vo-v-. T. XIV. 494.
3) Oviä. .irt. am. I. Z. ^v. 777. Oonf. 1.2. v. 64^
nal. sat. 6. I^v. 5oZ—604.^
4) üurip'iä. Ilecud. ^.914.^
6) ?ollux, I.7. segm. 63.
6) Lallimacl». in Oian. v. 21Z—214.