2 Th. 2 Abscht,.
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Wnälde des berühmten Polygnotns zu Delphi,AMif dieselbe Geschichte vorgestellt war/ stüzte erikii Kopf auf beide Hände.
Die Thüre stellt die Thüre des Zelts von Achil-les vor, aus welcher die Frauen herausgingen, die„eben ihm standen/ als er die Nachricht von des Pa-trokluS Tod erhielt. 2) Homerns nent die Woh-«»„g des Achilles im Lager, die ohngefähr dieDestlilt eines hölzernen Hauses und ein Dach vonSchilfrohr hatte, ein Zelt. Ein solches Zelt wirdgcwde durch die Thüre, die man auf diesem geschnit-imai Steine sieht, angedeutet.
Die alten Künstler, welche den Achilles aufMinttcnen Steinen abgebildet hab.'!,,-4) stelltenihn nie mit dem lange» Haupthaare vor, welcheshomeruö ihm gibt, 5) und der unsrige hat eöih» eben so kurz und abgcstnzt als dem Antilo-chuS gemacht, welcher leztere nach des Palame-k§ Erzählung bei PhilostratuS wenig Sorgsalt«if sein Haar verwendete,^) wiewohl er sonst sehrMi war. Man könte daher in Nükstcht auf un-lm Gemme annehme!!, daß der Künstler das, wasSchilleS nach empfangener Nachricht von dem TodeilsPatroklus that, indem er sich nämlich damalsdie Haare wirklich abschnitt, antieipirt babe. Übri-M waren die jungen Griechen in der Tracht ihreshms unter einander nicht gleichförmig, auch nichtWiial dan, wen sie in Gesellschaft gingen; und
1) pausan. 1. iv. 3i.^
2) Ix. XVIII. V. 29.
3) Ik. 5!. XXIV. v. 460. <^on5. ?ollnx, I. io. Zegiü. 170.
4) Ltoscli xl. 47 — 48.
5) Ix. I. v. 197.
k) Ileroic. c. Z. Z. 4. x. 69V.