Neuntes Kapitel.
Der verwundete Machaon nebst dem Nestor.
lNumero 127.1
Dl'.s Bruchstiik des Basreliefs unter NumeroiZ?, das ich von einer Zeichnung eopirt habe,scheint den Machaon, einen Sohn des Äskusa-xius/ vorzustellen/ wie er bei einem Ausfalle derTrojaner an der rechten Schulter verwunde: und»n Nestor in sein Zelt getragen wurde.!) Dieserzab ihm/ ehe er ihm die Wunde auswusch/ Weinmt geriebenem Käse und Gerstenmehl vermischt^) inÄer von Homerus beschriebenen Schale zu trin«kn.^) Dies ist eben diejenige Schale/ deren Formim Scharfstn sowohl der ältern als neuern Kritikerso sehr geübt hat. Das Gesäß auf unserm Denk-male/ wen ich anders den wahren Inhalt desselbenmathe, hat mehr die Gestalt eines Bechers oder«im Tasse/ als die eines Kruges (5-2-«?)/ und!omt mit der Beschreibung/ welche der Dichter da-nn gibt/ nicht sonderlich überein; das Übrige aberM ganz zu dem angegebnen Gegenstande. DerMittel Nestors ist oben auf der Schulter zuge-knöpft. Mit der linken Hand unterstüzt der GreiS
1) II>i6. XI. V. s «>7.
2) V. 637.
3) IKK?. V. 63i.