Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
129
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2 Th. 2 Abschn. 429

und hat zwei Quästchen am Ende, wahrschein-lich um die phrygischen Diademe von dengriechischen zu unterscheiden. Nonnus unter-scheidet am BakchuS diese Binde von der MiizeM und nent sie welches Wort nicht,

«je der gelehrte la Cerda will/^) von den vorhinMhnten Zipfeln der Müze versianden werden kan.EuripideS gibt dem Paris in einer Stelle einezildne Schnur um den HalS.^)

In der Villa Ludovisi befindet sich eine sehrschöne Büste des Paris, in mehr als dopelt na-Mlicher Größe/ an welcher das Oberkleid allein,KS die Brust bedekt/ anzeigt/ daß es eine Person«iisereS Geschlechts ist: den am Kopfe selbst ist dieseszweifelhaft/ indem die Züge mehr eine Zungfrau,»rathen. Man sieht daselbst auch ein schönes Bas-relief, welches das Urtheil des Paris vorstellt.Zllif der einen Seite sind die Göttinen/ welche beidser Entscheidung interessirt wäre»/ abgebildet.Z!»S Sonderbarste aber dabei ist eine weibliche Figur/Me mit einer Rohrpfeife in der Hand

üben dem Paris steht/ und die Nymphe Onone

sein scheint, die Paris liebte/ als er auf demBerge Jda die Heerden seines VaterS hütete.^)

II.

tNumero ttZ.Z

Auf dem Kupfer unter Numero HZ ist eines«R de» vier in diesem Werke bekant gemachten Gemiil-

l) I. 26. x. 4j9'

) 2) ^.ä Vii'Z. I.9. v. 6^6.

3) l'rvsä. v. 926.

4) ^xxolloä. !. Z. c. »2. Z. 6. G. d. K. 5V. 6 K. 45§.Z