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solcher Unterschied mit dem Gepräge einer Münzevon TyruS/ einer phonizischen Stadt/ reimen. Wenm»n min gleich nicht beweisen kan/ daß die erwähnteMünze aus Tyrus sei/ so kan man doch zweifeln/ daßße in einer ägyptischen Stadt geprägt worden.
Der gedachten Nachricht vom Nil zufolge würdevielleicht nicht unwahrscheinlich das auf unserm ge-schnittenen Steine befindliche Bild den Nilfluß vor-stellen. Dieser Idee entsprechen auch sowohl dieKnaben/ als das' Haupthaar/ indem dieses Haar/ be-sonders an der Stirn/ wo es herabhängt/ zn zeigenscheint/ daß es naß sei/ wie dieses an allen Statuender Flüsse vorgestellt ist. Überdies haben die Figurendes Nils fast alle mehr oder weniger Knaben bei sich/wo'-'che/ wie jederman weiß/ die Ellen im Steigendieses Flusses anzeigten, von welchem Steige» diegrößere oder geringere Fruchtbarkeit Ägyptens ablnng.Diese Knaben wurden daher selbst cul>ii,i, ge-
Nl»lt. >) So zählt man acht solcher Knaben bei die-sem Flusse auf einem kleinen Basrelief von Elfen-beins) hingegen eine vom Philostratus beschrie-bene Nilfignr, so wie die Statue auf dem Hofe deSVelvedere und eine kleinere in der Villa SeinerEminenz des Herrn Cardinals Alexander Al-bani, haben an sechzehn» solcher Kinder; indem dasSteigen des' Nils eben so viele Ellen betrug. Danmn nun den Nil nach Maßgabe seines StelgenSbald mit mehr bald mit weniger Kindern vorzustellenxffegti so könte man wohl annelunen/ daß der Ver-fertiger unseres geschnit enen Steins gedacht habe/vier seien znr Andeutung desselben hinreichend. Diebeiden Füllhörner und die AhreN/ die ans dem einen
>) I-ucian. rlict. Ic. 6,) pliiloslr. I. >. Icon. 5.
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LcMiN'x. ozz. sopra »Ic. ineil, i>, Z2g.