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Denkmale.
len Kopfe einer der Statuen von grauem Marmorbemerkt/ welche HadrianuS nach ägyptischer Ma-nier verfertigen ließ und die izo im Museo Capito-lino befindlich sind. Dieses Haarbüschels, dasmir die nämliche Bedeutung zu haben scheint/ istweder von dem Zeichner/ »och von dem Verfasserder Erklärungen sämtlicher Statuen dieses Muftigedacht worden.
Übrigens war es auch ein sehr allgemeiner aber-gläubischer Gebrauch bei den Ägyptern / den Kops aufder einen Seite ganz abzuscheeren/ aus der andernaber Haare zu tragen. Diese Gewohnheit erhieltsich in Alexandria bis in's vierte Jahrhundert nachChristi Geburt/ und veranlaßte den Märtyrertoddes DiodoruS/ weil er den jungen Leuten in die-ser Stadt jene abergläubischen Büschel abschnitt,
Wen auch ja einige Andere dieses ägyptischenHaarbüschels auf manchen Köpfen gewahr wordensind; so haben sie es für ein Horn angesehen,4)und für ein solches gehalten/ das man an den Kö-pfen Alexanders des Großen und anderer Kö-nige auf verschiedenen Münzen sieht. Indessen ßn-det man das griechische Wort/ welches Horn be-bedeutet/ xex«?, beim Homer als gleichbedeutendmit Haar gebraucht. 5)
Das Sigel (Kuli«), welches unser HarpokrateSan einer Art von Band am Halse hängen hat/ stehtman auch an verschiedenen andern Figuren dieses
1) ?.Z. lav.g?.
2) Herodot, I. 2. sc. 60 Lt 6Ü>I
3) ^mniian, I. 22. r, II, Luvnarr, t)s5. sopra slc. vclr,?- >77-
4) Rloncon)-S Vov, t, 1. p, igg.
5) kollu!, 1.2. sego>,Z2.