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7 (1825)
Place and Date of Creation
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405
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1 Th. 2 Mschn.

Folge »ahm man zu diesem Amte eine bejahrtes Kau; nachdem nämlich ein Jüngling/ Namens Eche-krateS/ eine von diesen Jungfrauen/ in die er ver-^ liebt war/ entführt hatte. Nur die Stellung dieser! Kgur verträgt sich nicht mit der Idee einer Pythia.Daher würde ich sie lieber für die Göttin The-mis halten/ welche vorher/ ehe Apollo sie ver-jagte/ im Besize des delphischen Orakels war» undder die Antworten der Götter im Traume ertheiltwurde». 2) Diese Abbildung stellt sie nun geradeschlafend vor. Die Dichter haben daher den delphi-schen Dreifuß oft auch den Dreifuß der T h emi 6genant. 2) Daß sie hier auf einem Felsenstüke sizt/bedeutet vielleicht/ ThemiS und Terra seien nureine und ebendieselbe Gottheit» Theniis wirdauch anderwärts Tochter der Erde genant/5)und die Erde war nach der Fabellehre die Mutterder Träume» Eben diese Erde/ als Mutter desAntäus/ welcher in dem Kampfe mit Her-kules jedesmal neue Stärke erhielt/ so oft er dieErde berührte/ sieht man in einer alten Abbildungdieses Kampfes mit keinem andern Symbole vorge-ßellt/ als mit einem Steine/ auf welchem sie sizt.?)Auch könte dieser Stein die rauhe und steinichte Lagevon Delphi anzeigen. ^)

Die Sphinxe oben auf den Füßen und auf der

1) l'kemist. oral. 24. z>. 3c>5.

2) Hurip. I'aur. v. 1269. 1266. 12^3.

3) Icl. Orest. v. i63.

4) pi'Oinetk. v. 208. Lurlp. v. 1266.

5) Lumen, v. 3.

7) ?itture üel Sepolcr. <Ze' tav. i3.

L) lStrsk. I. 9. c.3.Z.3.^j