Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
247
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Abhandlung '.c.

verstorbene Kurfürst von Sachsen ein ähnliches Tisch-blatt. Man müsitc daher auch annehmen/ daß dieseBinden mit der Musaik, welche sie einfaßten/ vonPergamuS nach Tivoli gebracht worden. Ferner sindnoch zwei andere Gemälde in Musaik von gleich fei-ner Arbeit mit folgender Inschrift des alten Künst-lers DioSkorides:

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gefunden worden; sie waren mit einem Streife vonorientalischem Alabaster in der Mitte eines' Fußbo-dens von grober Musaik eingesezt/ und zwar inzwei Zimmern eines Hauses/ das ausserhalb derMauer der alten Stadt Pompeji stand. Wollen wirnun behaupten/ daß auch dieser Fußboden dorthinvon einem andern Orte gebracht sei/ um dem Car-dinal Furie tti zu schmeicheln/ welcher seiner Mu-saik gern noch einen Werth von aussen her beilegenwollte ? DaS erwähnte Gebäude von Pompeji warvielleicht eine von den Villen des Kaisers Claudius/welcher den DioskorideS aus Griechenland kom-men ließ/ weil anders nicht dieser Künstler / wie eswahrscheinlicher ist/ seine Kunst in Rom lernte/wo damals ein weiteres Feld zur Ausübung der Kunstals in Griechenland gcöfnet war.

K. 1SZ. Ausser dem angeführten Gemälde in Mu-saik ist dasMuscum Capitolinum noch mit zweiCentauren von schwärzlichem Marmor bereichertworden/ die ebenfalls aus der Villa des Hadria-nuS/ und in den Best; des CardinalS Furie ttikamen. Sie sind wahrscheinlich um die Zeit ebendieses Kaisers gearbeitet nnd zwar von AristeaSund Papia 6 / welche ans Aphrodisium / einer Stadtauf der Insel CypruS gebürtig waren/ wen man ih-