Abhandlung ie.
Athen auf seine Kosten errichten ließ, den Künstlernreichliche Gelegenheit/ ihr Talent auszuüben. i) Ervollendete den Tempel des olympischen Jupitersin Athen/ welcher an sieben hundert Jahre/ vomPisistratns an/ unvollendet geblieben war/ und erließ in demselben die Statue des Jupiters vonGold und Elfenbein nebst vielen andern Statuen ausdemselben Stoffe ausstellen.^) Der Tempel/ wel-chen er in Cyzikum ausführen ließ/ wurde zu densieben Wunderwerken der Welt gezählt.
§. 59 t. Die tiburtinische Villa / welche er unterTivoli erbauete/ war der Jnbegris des Schönsten/das er auf seinen großen während achtzehn: Jahrendurch alle Provinzen des Reichs angestellten Reisengesehen hatte. Hier ließ er Gebäude nach dem Mu»ster der berühmtesten in Athen und in andern Städ-ten errichten, von welchen noch ungeheure Trüm-mer übrig sind / die man nicht ohne Staunen betrach-ten kan. Diese Villa war hinreichend, die Kunst inRom blühend zu machen / um so mehr/ als sie schei-net mit Statuen / die nicht aus andern Ländern ge-holt waren/ sondern mit Werken geziert gewesenzu sei»/ die ausdrüklich sür diesen Ort gearbeitetund bestimt waren. So viel man wenigstens ausden dort ausgegrabenen und nach Rom gebrachtenStatneil/ wie aus den Kypsabgüssen von den in an-dere Tänder gegangenen Werken urtheilen kan/ schei-nen sie alle um jene Zeit gearbeitet zu sein.
§. 192. Wer mir den abergläubischen Hang die-ses KaiserS/ seine Liebe zum griechischen Volke/ und
1) pzuz.in, 1.1. c. >s. 1.2. c.z. I.g. c. 10 et 12. 1.10. c.
Z5. Stilen. I. iZ. c. 4. sn. Z4.Z Mc»er.
2) ?au5.in. I. I. c. lg. Xipl.il. ill I>. 264. ^G. i>.
K. 12 B. lK. t — Z §.)
Z) 8>>anian. i» c. 26.