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geführt findet/ daß er dieses Werk mit den Bild-hauereien an dem Triumphbogen des Constanti-nus vergleichet; das will sagen/ mit denjenigen/welche an diesem Bogen nicht vom Foro des Tra-janns genommen / sondern zu Constantins Zeitenverfertigt sind. Aber läßt sich wohl/ ohne übri-gens der großen Gelehrsamkeit Fabret tis Unrechtzu tlmn/ eine größere Blindheit in Beurtheilungder Bildhauerei denken? Hält doch auch Fabrettiden neuen Kopf der sogenanten Provinz Dacia:v»ci-> unter der triumphirenden Noma im
Hofe des Palastes der Conservatoren in Nom fürclt, so wie die erhobenen Arbeiten von Stucco aneinem Friese des Palastes Santa Croce,^)
§. 5 86. Obwohl dieser Scribent gegen jene / wel-che die erwähnten Siegeszeichen dem TrajanuS bei-lege»/ Gründe anführt/ die meiner Meinung nichtweniger zuwider sind: so will ich sie dennoch/ da esinich zu weit von meinem Wege abführte / nicht wei-ter erwähnen/ sondern in der Überzeugung, von je-dem Kenner verstanden zu werden/ hier nur Folgen-des bemerken. Hn allen Siegeszeichen der Römersieht man römische und barbarische Waffen mit ein-ander vermischt und unter einander geworfen. Fa-bretti hätte daher mit seinen Einwürfen behutsamersein müßen; eben dieses findet man sogar an demFnßgcstelle der Säule des TrajanuS; wobei dieAbsicht der Künstler/ denen man in solchen Denkma-len ihren freien Willen lassen mußte/ mag gewesensein/ ihre Composition dadurch desto mannigfaltigerzu machen. Unter den Waffen der Siegeszeichen/von welchen die Nede ist/ hat sich der Bildhauer be-gnüget/ den Schilden eine ausländische Form zu ge-
2) I-.c. x. 106. x. IÜ5. l<I. d. K. NV. ZK. 20 §.)
Winckelma», 7. 11