Abhandlung tt. 213
lopömenes/ von welchen dieser kaum das zwan-zigste Jahr seines Alters erreicht hatte/ traten anihre Spize. i)
§. iä7. Bei dieser Währung der Eifersucht zwi-schen der einen und der andern Partei brach die Er-bitterung bald in einen offenbaren Krieg auS/ inwelchem beide Theile gleichsam wetteiferten/ die schö-nen Knuste und die bis dahin hervorgebrachten Kunst-werke ans Griechenland gänzlich zu verbannen/ indemman die Tempel in Brand stekte und die Statuenzerschlug.^) Endlich nahmen die Ätolier/ um denAchäern die Spize zu biete»/ ihre Zuflucht zu denRömern/ die damals zuerst ihren Fuß auf den grie-chischen Boden sezten. Da aber die Achäer/ welchesich mit den Macedoniern vereinigten/ durch Phi-lopömeneS einen Sieg wider die Ätolier und ihreBundesgenossen erfochten hatten/ traten die Römer/nachdem sie besser von den Umständen in Griechen-land unterrichtet waren/ von denen ab/ welche siegerufen hatten/ zogen die Achäer an sich/ schloßenein Bnndniß mit ihnen/ eroberten Korinth undschlugen den König PhilippnS von Macedonien.
§. i-j». Dieser Sieg wirkte einen berühmtenFrieden/ in welchem sich dieser König der Entschei-dung der Römer unterwarf/ nnd alle eingenomme-nen Städte in Griechenland abtrat. Damals er-klärte der römische Consul QuintuS FlaminiuSbei Gelegenheit der zu Korinth gefeierten isthmischenSpiele alle Griechen für freie Leute und dieses ist eineder merkwürdigsten Epochen in der griechischen Ge«
t) lG, b. K. N, 2 K. 36 §,I
2) ?ol)d> >.4. p, 326. x. 33l, tG. d, K. a. a. s. 37 §>z
3) 9. 796. I^iv. I. 33. c. 3c>.Me»e r.