Abhandlung tt.
rischen Steinen und gleichfalls mit ihren Namen inhetrunscher Sprache gebildet worden/ sind THe-fe uS, den ich nttter Numero ^01 mittheile, nndPeleus/ Vater des Achilles/ unter Numero 125.In dem Museo des Herrn Dnca Caraffa Nojazu Neapel ist Achilles selbst samt seinem Namenvon einem hetrurischen Künstler in einen Stein ge-schnitten/ welcher schon vom Graven Caylus be-kant gemacht worden. Aus einem andern Steinesind Achilles und Ulysses gleichfalls mit ihrenNamen in hetrunscher Sprache vorgestellet zu se-he»/ 2) so daß man im Allgemeinen behaupten kan/alle Denkmale der griechischen Kunst/ die sich erhal-ten haben/ stehen in Ansehung des Altertums denhetrurischen nach. Überdies erhellet ans der Ge-schichte beider Völker/ daß die Kunst der Zeichnungfrühzeitiger in Hetrurien als unter den Griechen ge-übet worden/ welches nach einer Vergleichung derUmstände/ worin sich Hetrurien im Verhältnisse zujenen der Griechen um die Zeiten befand/ welcheauf die erwähnte zweite Einwanderung gefolgt sind/nicht zu bezweifeln ist.
§. S. Daß die Hetrurier nach dem trojanischenKriege einen tiefen Frieden genoßen/ während sichGriechenland in einer fortdaurenden Zerrüttung be-fand/ können wir/ auch ohne die älteste Geschichtevon jenen zu besizen/ dennoch fast mit Gewißheitaus der Nachricht schließen / die nns etliche Autorenüber die Verfassung geben/ woraus zugleich erhellet/daß dieselbe gleichförmig gewesen.^) Hetrurien
1) t. 6. pl. 3?.^
2) Ltoi'. 61 Lolsena x. Z2. AIus. ^lrusc.
198. n.4.
3) Der Autor scheint hier und in der Geschichte derKunst unter dem Ausdruke gleichförmige Verfas-